Landkreis Lüneburg

Eichenprozessionsspinner

Bekämpfungsmaßnahmen

{FOTO Vom Hubschrauber aus wurde das Mittel Dimilin zielgenau aufgetragen}

Um die Menschen im Landkreis Lüneburg vorbeugend vor den Gefahren des Eichenprozessionsspinners zu schützen, wurden im Mai 2013 erstmals weitreichende Bekämpfungsaktionen durchgeführt. 2014 und 2015 wurde die Aktion wiederholt und auch in diesem Jahr fanden wieder entsprechende Aktionen statt.

Dazu werden die Larven des Eichenprozessionsspinners mit dem Mittel Dimilin 80 WG bekämpft. Das Mittel wird auf Bäume gesprüht, die bereits von den Raupen befallen waren, die in der Nähe von öffentlichen Wegen und Plätzen stehen und bei denen eine Warnung oder Absperrung nicht ausreicht. In Ortschaften erfolgen die Maßnahmen grundsätzlich vom Boden aus, außerhalb von Ortschaften auch mithilfe von Hubschraubern.

Die Maßnahmen der Jahre 2013 bis 2015 waren erfolgreich: Der Befall ging deutlich zurück. Die Zahl der Krankheitsmeldungen sank 2014 gegenüber dem Vorjahr um 80 Prozent und ist seither auf diesem Niveau geblieben.

EPS-Bekämpfung vom Boden

Sprühgeräte sorgen für ein zielgenaues Aufbringen des Bekämpfungsmittels.

Maßnahmen aus der Luft

Der Hubschraubereinsatz fand am 11. und 12.05.2016 statt

12 Fragen und Antworten

Gefahren und gesundheitliche Auswirkungen des Eichenprozessionsspinners.

Geoportal EPS


Verbreitungsgebiete des Eichenprozessionsspinners in den Gemeinden und Samtgemeinden.