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Landkreis rät zur Vorsicht: Hunde vor Staupe schützen

(lk/wö) Für den Menschen ist sie ungefährlich, doch für Tiere kann sie tödlich enden: Die Staupe ist eine schwere und hoch ansteckende Virusinfektion, mit der sich fleischfressende Tiere wie Hunde, Füchse, Waschbären, Marderhunde und Marder infizieren können. In den Kommunen des Landkreises Lüneburg westlich der Elbe treten derzeit wieder vermehrt Fälle von Staupe auf. Seit Anfang 2017 wurden sechs Füchse positiv getestet. In der Gemeinde Amt Neuhaus wurde der letzte Fall dagegen im April 2016 festgestellt.

Das Veterinäramt des Landkreises Lüneburg rät zur Vorsicht: „Hundehalter sollten ihre Vierbeiner mit einer Impfung schützen“, sagt Thomas Volksdorf vom Landkreis Lüneburg, „Hunde, die noch nicht geimpft sind, sollten auf keinen Fall mit infizierten Tieren – etwa Dachs, Fuchs, Frettchen, Marder, Marderhund, Wolf oder Waschbär – oder Kadavern in Berührung kommen.“

Erkrankt ein Tier an Staupe, ist das nicht immer eindeutig zu erkennen. Denn das Krankheitsbild ist vielfältig und reicht von Augenentzündungen über Atemwegs- und Darmerkrankungen bis hin zu Störungen des zentralen Nervensystems. Wer einen Hund oder ein Frettchen hält und sich über den Impfstatus nicht im Klaren ist, kann das bei seinem Tierarzt kontrollieren lassen. Bei Bedarf kann der Tierarzt dann gleich nachimpfen.

Das Veterinäramt des Landkreises Lüneburg wird die Entwicklung der Staupe weiterhin aufmerksam verfolgen. Spaziergänger, Naturfreunde und Jäger, die verendete oder auffällige Füchse, Dachse, Marder, Marderhunde oder Waschbären beobachten, werden gebeten, sich beim zuständigen Jäger oder beim Landkreis unter der Rufnummer 04131 26 1413 zu melden.