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Lüneburger Wochen gegen Rassismus: Ausstellung „Rechtsextremismus heute“ in der VHS

Bürgermeister Eduard Kolle, Landrat  Manfred  Nahrstedt  (r.),  Christiane  Scholl,  Geschäftsführerin  des Kriminalpräventionsrats  (M.)  und  VHS-Leiter  Gerhard  Cassens  eröffneten  die  Ausstellung „Rechtsextremismus heute“ im Foyer der VHS Region Lüneburg. (lk/sp) Hass, Ausgrenzung und im schlimmsten Fall Gewalt: Rechtes und rechtsextremes Gedankengut hat viele Erscheinungsformen. Unter dem Titel „Rechtsextremismus heute“ greift eine Ausstellung des Kriminalpräventionsrats in Hansestadt und Landkreis Lüneburg (KPR) dieses Thema auf und regt zum Nachdenken an. Landrat Manfred Nahrstedt eröffnete die Schau am Montag (13. März 2017) gemeinsam mit Bürgermeister Eduard Kolle, KPR-Geschäftsführerin Christiane Scholl und VHS-Leiter Gerhard Cassens im Foyer der Volkshochschule Region Lüneburg. Die Ausstellung ist Teil der „Lüneburger Wochen gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft“ und noch bis zum 26. März 2017 dort zu sehen.

„Nur wenn wir uns damit auseinandersetzen, können wir dem rechten Gedankengut etwas entgegensetzen“, sagte Landrat Manfred Nahrstedt bei der Begrüßung vor rund 60 Gästen, darunter viele Schülerinnen und Schüler. Die Ausstellung nähert sich dem Thema Rechtsextremismus von verschiedenen Seiten: Neben Informationen zu rechten Ideologien zeigt sie auf, welche Verbreitungswege diese heute finden. Auch der Lebensstil der Szene wird beleuchtet. So geht es etwa um Musik, Kleidung oder Symbole, die aktuell in der rechten Szene gebräuchlich sind.

„Kaum ein Mitglied dieser Szene läuft heute noch offen mit einem Hakenkreuz herum“, sagt die Geschäftsführerin des KPR, Christiane Scholl, „Rechtsextremismus hat viele Erscheinungsformen, deswegen müssen wir uns immer wieder neu mit ihm auseinandersetzen.“ Die Besucher erfahren deshalb auch etwas über die Strategien der Rechten und wie diese sich im Internet gezielt an junge Menschen wenden.

Mit vielen Veranstaltungen und Aktionen wollen die Veranstalter ein klares Zeichen für die Veränderung der Gesellschaft in ein diskriminierungsfreies und damit rassismusfreies Gemeinwesen setzen. „Unser gemeinsames Ziel ist ein friedliches, gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen“, so der Landrat in seiner Rede, „wenn man sich anschaut, wer alles am Netzwerk gegen Rassismus beteiligt ist, wird klar: Das ist keine kleine Nummer, hier passiert etwas Außergewöhnliches.“

Mehr Informationen zur Ausstellung „Rechtsextremismus heute“ und den weiteren Veranstaltungen gibt es unter www.lueneburg.de/kpr und unter www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de.