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Geflügelpest

Verbreitung, Symptome und Bekämpfung

Verbreitung
Die Tiere scheiden den Erreger mit Kot, Speichel und Tränenflüssigkeit aus. Die Ansteckung von Geflügel erfolgt über direkten Kontakt mit kranken Tieren und deren Ausscheidungen oder durch Kontakt mit verunreinigtem Material (Fahrzeuge, Geräte, Transportkisten, Ei-Kartons, Mist).

Symptome
Ein Verdacht besteht , wenn Sie bei Ihren Tieren folgende Symptome feststellen:

  • plötzliches Verenden einer größeren Anzahl von Tieren,
  • massiver Rückgang der Legeleistung,
  • Mattigkeit und Appetitmangel,
  • Atemwegserkrankungen,
  • Ödeme oder Blutungen an Kopf, Hals, Kamm oder Beinen.

Die Geflügelpest ist anzeigepflichtig gemäß Tierseuchengesetz und VO über anzeigepflichtige Tierseuchen. Bei Verdacht auf Geflügelpest muss sofort die zuständige Amtstierärztin/der zuständige Amtstierarzt informiert werden. Dieser entnimmt im Bestand Proben und schickt sie zur Abklärung an das zuständige Labor.

Bekämpfung
Die Seuche wird nach den Vorgaben des Tiergesundheitsgesetzes, der Geflügelpest-Verordnung sowie der entsprechenden EU-Vorschriften bekämpft.

Das beiliegende Merkblatt informiert Sie über empfohlene Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung eines Influenzavirus in Ihren Geflügelbestand.

Auf den folgenden Internetseiten erhalten Sie weitere Informationen zur aktuellen Geflügelpestlage in Deutschland und Europa.

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung Frau Briese 04131 26 - 1413 04131 26 - 1633 E-Mail senden Webseite