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Schülerbeförderung

Wer hat Anspruch auf Schülerbeförderung?

Die Rechtsgrundlagen für die Schülerbeförderung, in der in den jeweils geltenden Fassung, ist:

  • das Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) § 114 und die
  • Satzung über die Schülerbeförderung im Landkreis Lüneburg vom 28. November 2019

 

 

 

Nach diesen Grundlagen hat der Landkreis Lüneburg als Träger der Schülerbeförderung die in seinem Gebiet wohnenden

  • Kinder, die einen Schulkindergarten besuchen oder
  • Kinder, die an besonderen Sprachfördermaßnahmen gem. §64 Abs.3 NSchG teilnehmen

sowie die Schülerinnen und Schüler:

  • der 1. bis 10. Schuljahrgänge der allgemeinbildenden Schulen,
  • der 11. und 12. Schuljahrgänge der Schulen für Schülerinnen und Schüler mit geistigen Behinderungen,
  • der Berufseinstiegsschule (Berufseinstiegsklasse [BEK] und Berufsvorbereitungsjahr [BVJ])
    und
  • der ersten Klasse von Berufsfachschulen, soweit die Schülerinnen und Schüler diese ohne Sekundarabschluss I [Realschulabschluss] besuchen unter zumutbaren Bedingungen zur Schule zu befördern oder ihnen oder ihren Erziehungsberechtigten die notwendigen Aufwendungen für den Schulweg zu erstatten.

Dieser Beförderungs- oder Erstattungsanspruch besteht aber nur unter den Voraussetzungen der Regelungen der Satzung über die Schülerbeförderung.
Insbesondere müssen folgende Schulwegmindestentfernungen erreicht werden:

Jahrgangsstufen  Entfernung
Kinder, die einen Schulkindergarten besuchen oder die an einer besonderen Sprachfördermaßnahme teilnehmen sowie
Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs (1. bis 4. Schuljahrgang)
2 km
Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Schuljahrganges 3 km
Schülerinnen und Schüler des 7. bis 10. Schuljahrganges 4 km

Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundbildungsjahres, des Berufsvorbereitungsjahres sowie der ersten Klassen von Berufsfachschulen, die diese ohne Sekundarabschluss I - Realschulabschluss – besuchen

Und SEK II Schüler mit einer Zuzahlung von 15 € pro Monat

5 km

 

Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereiches II (11. Bis 13. Schuljahrgang, wenn Sekundarabschluss I bereits abgeschlossen ist) erhalten gegen Zahlung eines Betrages von 15,00 Euro je Monat bei einem Halbjahres- oder Jahresabonnement eine Fahrkarte zur nächsten Schule der gewählten Form, wenn der Schulweg mehr als 5 km beträgt.


Schülerbeförderung bei dauernder oder vorübergehender Behinderung (Sonderbeförderungen)

Schülerinnen und Schüler, die wegen einer dauernden oder vorübergehenden Behinderung befördert werden müssen, haben auch unabhängig von den o. g. Mindestentfernungen einen Beförderungsanspruch. Allerdings ist die Beförderungsbedürftigkeit durch Vorlage eines fachärztlichen Attestes nachzuweisen. Der Träger der Schülerbeförderung kann zudem eine amtsärztliche Bescheinigung verlangen.

Die Beförderungs- oder Erstattungspflicht besteht nur für den Weg zur nächsten Schule der gewählten Schulform. Maßgebend für die Ermittlung der Mindestentfernungen ist der kürzeste zu Fuß zurücklegende Weg zwischen Haustür des Wohngebäudes der Schülerin oder des Schülers und dem Haupteingang des Schulgebäudes.

Die Beförderung wird grundsätzlich im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs durchgeführt. Nur in Ausnahmefällen wird eine Sonderbeförderung durch eine vom Landkreis Lüneburg organisierten und beauftragten freigestellten Schülerverkehr (Mietwagenbeförderung) durchgeführt.


Aktuelle Fahrpläne können Sie unter www.kvg-bus.de aufrufen.


Fragen zur Schülerbeförderung können Sie gerne per E-Mail an folgende Adresse richten:

Kontakt

Schülerbeförderung Landkreis Lüneburg

Wir bemühen uns, Ihnen schnellstmöglich weiterzuhelfen.

Protokolle und Dokumente

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Fachdienst Schule und Kultur Malte Seemann +49 4131 26 - 1333 +49 4131 26 - 2333 E-Mail senden