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Flüchtlinge im Landkreis Lüneburg

Wohnen und Leben

Im Landkreis Lüneburg (mit Ausnahme in der Hansestadt Lüneburg) werden die Flüchtlinge dezentral untergebracht. Die Gemeinden mieten dazu Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt an.

In der Stadt Lüneburg erfolgt die Unterbringung zumeist in Gemeinschaftsunterkünften. Ansprechpartner für die Unterbringung sind die zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in den Ordnungsämtern der Samtgemeinden und Gemeinden.

Laut Gesetz ist es während des Asylverfahrens in den ersten drei Monaten nicht möglich zu arbeiten. Allerdings dürfen Flüchtlinge unabhängig von ihrem Status (z.B. asylsuchend, geduldet und noch nicht anerkannte Flüchtlinge) zusätzliche gemeinnützige Tätigkeiten ausüben, die im öffentlichen Interesse liegen (z. B. bei der Gemeinde). Aktuelle Informationen dazu bietet der Niedersächsische Landesflüchtlingsrat. Nach drei Monaten können Flüchtlinge sich als arbeitssuchend melden.

Anerkannte Flüchtlinge, die eine Aufenthaltsberechtigung erhalten haben, bekommen keine Leistungen vom Sozialamt mehr, wenn Sie gesund sind und mindestens drei Stunden am Tag arbeiten können. Stattdessen können sie einen Antrag auf Leistungen beim Jobcenter Lüneburg stellen.

Im Bereich Dokumente befinden sich Informationsbroschüren zu verschieden Themen des alltäglichen Lebens, in unterschiedlichen Sprachen.

Unter dem Weblink befinden sich Erklärvideos in deutscher und arabischer Sprache zum Thema: Deutschland für Anfänger لمانيا للمبتدئين