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Wegweiser für Flüchtlinge-Deutsch

Schutz vor Kriminalität und Gewalt, Rat und Hilfe für Opfer

In Deutschland wird jede Art der Gewalt geächtet und Menschen werden notfalls mit Hilfe der Polizei vor Gewalt geschützt. Menschen, die Gewalt anwenden, werden bestraft. Das gilt auch für Gewalt in der Familie, zum Beispiel wenn ein Mann seine Frau oder Eltern ihre Kinder schlagen. Sie haben grundsätzlich das Recht, die Polizei zu rufen, wenn Sie sich bedroht fühlen. Aber auch die Menschen in der Nachbarschaft, die Zeuge von gewaltsamen Auseinandersetzungen werden, können die Polizei kontaktieren.

Die Polizei wird dann die Person, die gewalttätig geworden ist, aus der Wohnung verweisen – diese darf dann für einige Zeit die Wohnung nicht mehr betreten. Frauen, die sich zu Hause nicht mehr sicher fühlen und auch Kinder, die vor Gewalt geschützt werden müssen, finden vorübergehend Schutz und Beratung in Frauenhäusern, die zu jeder Zeit während des Tages oder in der Nacht aufnahmebereit sind. Sie können sich in der Not ohne Termin dort melden. Sie erhalten Unterkunft und Beratung, wie es weiter gehen kann.

Notruf für Frauen und Mädchen
Telefon: 04131/ 61733 (rund um die Uhr)
Hilfe für Frauen
Telefon: 08000116016

Weitere Organisationen, die Hilfe anbieten  und im Notfallnummer telefonisch erreichbar sind,  finden Sie unter
www.alleinerziehende-lueneburg.de/notfallnummern.html

Lehrer oder Ärzte, die erkennen, dass Kinder misshandelt wurden, haben eine Meldepflicht.

Mehr Informationen und die Adressen aller Einrichtungen, die Hilfe und Beratung anbieten in Lüneburg finden Sie unter: www.lueneburg.de/kpr.