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Wegweiser für Flüchtlinge-Deutsch

Wahl des Arztes

In Deutschland gilt, dass im Krankheitsfall immer zuerst der Hausarzt aufgesucht wird. Dieser entscheidet dann über einen Besuch beim Facharzt oder über die Überweisung ins Krankenhaus. Es empfiehlt sich, den Arzt, als Hausarzt zu wählen, der seine Praxis möglichst nah an Ihrem Wohnort hat.

Auch falls Sie psychische Probleme haben, setzen Sie Ihren Berater oder Ihren Hausarzt davon so frühzeitig wie möglich in Kenntnis. Dieser leitet die Informationen weiter und überlegt mit Ihnen gemeinsam, wo Sie Hilfe finden. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie unter starken Ängsten leiden. Sollte es nötig sein, dass Sie sich in Behandlung begeben müssen, wird Ihr Berater in Absprache mit dem Sozialamt dafür sorgen, dass Sie Hilfe bei der Anmeldung in der Psychiatrischen Klinik erhalten. Dazu muss vorab ein Formular ausgefüllt werden und ein Termin vereinbart werden, damit sich die Klinik sich rechtzeitig auf Ihren Besuch einstellen kann und nötigenfalls einen Übersetzer bestellt.

Solange Sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, stehen Ihnen nur eingeschränkt medizinische Leistungen zu. Der Hausarzt wird Sie beraten. Behandlungstermine müssen grundsätzlich eingehalten werden oder, wenn Sie nicht kommen können, müssen Sie den Termin wenn möglich 24 Stunden vorher telefonisch absagen.