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Gesundheitsamt

Orientierungshilfe zum Corona-Virus: Informationen vom Landkreis Lüneburg

Angesichts der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus hat der Landkreis Lüneburg  Allgemeinverfügungen erlassen. Diese betreffen Reiserückkehrer, Regelungen für regionale Veranstaltungen, den Betrieb von Schulen und Kindertagesstätten, Krankenhäuser sowie den ganzen regionalen öffentlichen Raum. Den Wortlaut dieser verpflichtenden Hinweise für alle Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg sowie umfangreiche Informationen zum Corona-Virus finden Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

Bürgertelefon: Diagnosezentrum nimmt bei Corona-Verdacht Abstriche– Wo kann ich mich testen?
Ab sofort stehen geschulte Mitarbeitende am Bürgertelefon des Landkreises zwischen 8 Uhr und 18 Uhr für Fragen rund um das Virus zur Verfügung.

Sie erreichen das Bürgertelefon unter Tel. 04131 26-1000.

Wer vermutet, an Corona erkrankt zu sein, soll grundsätzlich immer diese Nummer wählen. Von hier aus wird jeder weitere Schritt erläutert und veranlasst. Sollte bei Ihnen ein Test notwendig sein, bekommen Sie über das Bürgertelefon eine Überweisung an das Corona-Diagnosezentrum Lüneburg. Ein Test ohne vorherige Überweisung ist nicht möglich. Sobald das Testergebnis da ist, ruft das Gesundheitsamt den Patienten an. Das Klinikum und das Diagnosezentrum erteilen keine Auskunft zu Testergebnissen.

Landkreis sagt eigene Veranstaltungen bis auf weiteres ab

Um die Corona-Ansteckungsgefahr so weit wie möglich abzumildern, haben Landrat Jens Böther und Oberbürgermeister Ulrich Mädge am 10. März 2020 entschieden, eigene Veranstaltungen bis auf weiteres abzusagen.


Umgang mit dem Coronavirus in Arztpraxen

Für Verdachtsabklärungen und Maßnahmen in der Arztpraxis beachten Sie bitte das Merkblatt der KVN zum Umgang mit dem Coronavirus:

Informationen der KVN für niedergelassene Ärzte/Ärztinnen und Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen zu COVID-19-Erkrankungen/Verdachtsfällen – FAQ (Stand 10.03.2020; IVBA1)

Die wichtigsten Fragen und Antworten schriftlich zusammengefasst finden Sie hier:

 

 

 

Informationen zur einer möglichen häuslichen Quarantäne gibt es hier:

 

 

 

Wie können Sie sich schützen?

Achten Sie vor allem auf Hand- und Hustenhygiene bei sich selbst und Ihrer Familie. So vermeiden Sie, dass sich die Krankheit weiter verbreitet. Das heißt:

  • Waschen Sie regelmäßig gründlich die Hände.
  • Halten Sie die Hände aus dem Gesicht fern.
  • Halten Sie bei Husten und Niesen Abstand von anderen.
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand von anderen.

Die zehn wichtigsten Hygienetipps hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier zusammengefasst.

Bei wem besteht überhaupt der Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert sein?

Der Verdacht, dass eine Coronavirus-Infektion vorliegen könnte, besteht nur bei Personen, die respiratorische Symptome wie Husten oder Atemnot zeigen UND

  • entweder maximal 14 Tage vor Auftreten der Symptome Kontakt zu einem bestätigten Coronavirusfall hatten
  • oder sich maximal 14 Tage vor Auftreten der Symptome in einem als Risikogebiet eingestuften Bereich  aufgehalten haben.

Risikogebiete

Folgende Orte und Regionen sind aktuell als Risikogebiete eingestuft:

Ägypten: ganzes Land
Frankreich: ganzes Land
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: ganzes Land
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 31.3.2020 um 9:26 Uhr. Frankreich und Spanien wurden hinzugefügt (zuvor waren nur einige Regionen in Frankreich und Spanien als internationale Risikogebiete ausgewiesen).

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Das Auswärtige Amt hält hier Informationen für Reisende bereit. Aktuelle Reisewarnungen finden Sie außerdem hier.

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Orientierungshilfe

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes in Bezug auf das Coronavirus wurden am 26.02.2020 überarbeitet. Das Gesundheitsamt Lüneburg hat das zum Anlass genommen, die Orientierungshilfe für die ÄrztInnen im Landkreis Lüneburg sowie Notfallpraxen, Klinikum und die BürgerInnen zu aktualisieren.

Die Orientierungshilfe (siehe Dokumente rechts) umfasst

  • einen Patientenfragebogen
  • das Flussschema des RKIs
  • Landkarten mit den als Risikogebiete eingestuften Städten und Provinzen
  • Hygienetipps zur Vorbeugung vor Infektionen

Trifft die Falldefinition zu, ist der Patient / die Patientin unter Einhaltung der Hygiene stationär einzuweisen, siehe RKI-Flussschema.
Aktuelle Hinweise gibt es jeweils auf den Interseiten des RKIs:
https://www.rki.de/risikogebiete
https://www.rki.de/flussschema