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Gesundheitsamt

Orientierungshilfe zum Corona-Virus: Informationen vom Landkreis Lüneburg

Angesichts der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus gibt es neue Regelungen für alle Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg. Diese Allgemeinverfügungen sowie Informationen zu Hilfen und Ansprechpartner in der Corona-Pandemie finden Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

Bürgertelefon: Diagnosezentrum nimmt bei Corona-Verdacht Abstriche – Wo kann ich mich testen?
Geschulte Mitarbeitende stehen am Bürgertelefon des Landkreises unter der Woche zwischen 8 Uhr und 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags zwischen 10 und 13 Uhr bei gesundheitlichen und rechtlichen Fragen rund um das Virus zur Verfügung.

Sie erreichen das Bürgertelefon unter Telefon 04131 26-1000.

Test im Diagnosezentrum

Wie läuft ein Abstrich für einen Test auf COVID-19 eigentlich ab? Unser Film aus dem Diagnosezentrum am Städtischen Klinikum Lüneburg zeigt den Ablauf und erklärt die Prozedur. Ganz wichtig: Ohne Termin kein Test.
 

Wer vermutet, an Corona erkrankt zu sein, soll grundsätzlich immer diese Nummer wählen. Von hier aus wird jeder weitere Schritt erläutert und veranlasst. Sollte bei Ihnen ein Test notwendig sein, bekommen Sie über das Bürgertelefon eine Überweisung an das Corona-Diagnosezentrum Lüneburg. Ein Test ohne vorherige Überweisung ist nicht möglich. Auch Ihr Hausarzt kann Ihnen eine Überweisung für einen Test ausstellen. Zur Terminvereinbarung rufen Sie bitte ebenfalls die 26 1000 an.
Sobald das Testergebnis da ist, ruft das Gesundheitsamt den Patienten an. Das Klinikum und das Diagnosezentrum erteilen keine Auskunft zu Testergebnissen.

Infektionsschutz-Belehrungen im Gesundheitsamt starten wieder

Ab Montag (11. Mai 2020) dürfen Restaurants, Bistros und Cafés in Niedersachsen wieder öffnen – allerdings unter strengen Auflagen, um eine zu schnelle Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg bietet daher ab Dienstag (12. Mai 2020) für Tätige im Gastronomie- und Lebensmittelbereich wieder Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz an. Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Termine einige Wochen ausgesetzt, nun gelten neue Regeln: Um die Abstände einhalten zu können, können maximal zwölf Personen an einer Belehrung teilnehmen. Daher müssen sich Interessierte vorab telefonisch unter der Nummer 04131 26-1470 anmelden. Die Termine bleiben wie bisher am Dienstag, Donnerstag und Freitag.

Weitere Infos rund um Uhrzeit, Ablauf und Hintergrund finden Sie hier.

Kontakte in Medizin, Pflege und Bildungseinrichtungen noch enger im Blick

Das Gesundheitsamt nimmt aktuell die Kontakte in Medizin, Pflege und Bildungseinrichtungen noch enger in den Blick: „Wer Erkältungssymptome – also Kurzatmigkeit, Husten oder Schnupfen, Gliederschmerzen – hat sollte sich auf das neuartige Coronavirus testen lassen“, sagt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts. „Dies gilt besonders dann, wenn im Bekanntenkreis oder in der Familie irgendjemand ist, der in einer Arztpraxis, in der Pflege oder Betreuung, in Kitas oder Schulen arbeitet. Auch wer eine Reinigungskraft in diesem Bereich kennt, sollte zum Test.“ Um einen Termin im Diagnosezentrum zu erhalten, wenden Betroffene sich an ihre Hausarzt-Praxis oder direkt ans Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000.

Wie können Sie sich schützen?

Achten Sie vor allem auf Hand- und Hustenhygiene bei sich selbst und Ihrer Familie. So vermeiden Sie, dass sich die Krankheit weiter verbreitet. Das heißt:

  • Waschen Sie regelmäßig gründlich die Hände.
  • Halten Sie die Hände aus dem Gesicht fern.
  • Halten Sie bei Husten und Niesen Abstand von anderen.
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand von anderen.

Die zehn wichtigsten Hygienetipps hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier zusammengefasst.

Bei wem besteht überhaupt der Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein?

Der Verdacht, dass eine Coronavirus-Infektion vorliegen könnte, besteht nur bei Personen, die respiratorische Symptome wie Husten oder Atemnot zeigen UND

  • entweder maximal 14 Tage vor Auftreten der Symptome Kontakt zu einem bestätigten Coronavirusfall hatten
  • oder sich maximal 14 Tage vor Auftreten der Symptome im Ausland aufgehalten haben.

Risikogebiete

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen.

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Seit dem 31.03.2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. In vielen Landkreisen gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen.

Das Auswärtige Amt hält hier Informationen für Reisende bereit. Aktuelle Reisewarnungen finden Sie außerdem hier.

Infos für Ein- und Rückreisende

Personen, die aus Mitgliedstaaten der EU, Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigtem Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Niedersachsen einreisen, sollen sich auf direktem Weg nach Hause begeben und sich dort in häusliche Quarantäne zu begeben, wenn die Zahl der Neuinfektionen in dem Land, in dem sie sich aufgehalten haben, in den letzten Tagen höher ist als 50 pro 100.000 Einwohner. In diesem Fall müssen sich die Personen auch bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Bitte überprüfen Sie anhand der Karte, ob die Voraussetzungen für eine Meldung und die Quarantäneaßnahmen vorliegen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html

Für alle übrigen Länder gilt nach § 5 Abs. 5 der VO, dass Einreisende aus diesen Ländern sich grundsätzlich absondern sollen und sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt melden sollen, es sei denn, das RKI hat festgestellt, dass das Ansteckungsrisiko in einem Land als gering erscheint. Bisher ist das vom RKI noch für kein Land festgestellt worden.

Einen Anhaltspunkt bieten die täglichen reports der WHO:

Alle Einreisenden aus anderen als in Abs. 1 genannten Ländern müssen sich in ihre Wohnung begeben und sich beim Gesundheitsamt zu melden.

Bitte nutzen Sie unser Formular

Für Einreisende mit Symptomen gilt weiterhin:
Wenn Sie bereits Symptome haben, rufen Sie bitte das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 04131 26-1000 an. Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 13 Uhr erreichbar und vermittelt die Termine zum Test im Diagnosezentrum.

Entschädigung bei Qurantäne oder Verdienstausfall:
Bei einem Arbeitsausfall (z.B. durch eine Quarantäne) können Sie online eine Entschädigung beantragen. Die Anträge müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beim Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg gestellt werden. Das Verfahren starten Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/verdienstausfall.
 

Die wichtigsten Fragen und Antworten schriftlich zusammengefasst finden Sie hier:

 

 

 

Informationen zur einer möglichen häuslichen Quarantäne gibt es hier:


 

 

Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule (Stand 23.04.2020)


 

 

 

 

Alle Informationen rund um Nutztiere und Tierhaltung finden Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/tierhaltung