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Arena Lüneburger Land: Kreistag hält am Bau fest und fordert mehr Kontrolle (14.05.2019)

(lk/mo) Nach einer ausführlichen Debatte über die Zukunft der Arena Lüneburger Land hat der Kreistag die wichtigsten Punkte zum weiteren Vorgehen abgesteckt. Gestern (13. Mai 2019) stimmten die Mitglieder dafür, den begonnenen Bau der Veranstaltungshalle fortzusetzen. Gleichzeitig forderten sie die Verwaltung auf, zur Unterstützung einen externen Projektsteuerer zu beauftragen. Er soll unter anderem Einsparpotentiale aufzeigen, die Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung unterstützen sowie Planung und Ausschreibungen auf Mängel untersuchen.

„Es sind Fehler gemacht worden, die politische Verantwortung liegt bei mir“, räumte Landrat Manfred Nahrstedt gleich zu Beginn der Sitzung ein. „Hierfür entschuldige ich mich.“ Mit Blick auf die im März bekannt gewordene Kostensteigerung sagte er zu den Kreistagsabgeordneten: „Ich kann Ihren Missmut verstehen, als klar wurde, dass es Abweichungen zwischen Leistungsverzeichnis und Ausführungsplanung gibt. Auch ich hätte die Mehrkosten gern für andere Projekte eingesetzt.“ Nun sei es wichtig, die bisherigen Vorgänge umfassend aufzuklären und die Untersuchungen des Rechnungsprüfungsamtes abzuwarten

Personell sind bereits Veränderungen eingetreten: Innerhalb der Verwaltung sind seit Kurzem der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Hans-Richard Maul und Kreisrätin Sigrid Vossers mit der Projektleitung betraut. Und auch das beauftragte Architekturbüro hat reagiert. Dort steht ein weiterer Architekt als Ansprechpartner für Politik und Verwaltung zur Verfügung.
 
Derzeit werden beim Bau der Veranstaltungs- und Sporthalle an der Lüner Rennbahn die erteilten Aufträge in Höhe von 10,2 Millionen Euro abgearbeitet. Neue Ausschreibungen sollen erst dann folgen, wenn die Leistungsverzeichnisse geprüft und mit der Politik abgestimmt sind. Vor etwa vier Monaten ist mit dem Bau der Veranstaltungshalle in Lüneburg begonnen worden, die Erdbauarbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen.

Der Keller-Rohbau inklusive Decke ist fertig, die Wände im Erdgeschoss sollen in der kommenden Woche stehen. Nach geprüfter Statik werden anschließend die Tragwerkstützen montiert. Gemäß Bauzeitenplan ist vorgesehen, den Rohbau noch bis Ende dieses Jahres zu schließen.

Die aufgelisteten Kosten für die Arena Lüneburger Land liegen bei 22,6 Millionen Euro. Auf diese Summe hat die Kreisverwaltung einen 15-prozentigen Sicherheitsaufschlag als Position für Unvorhergesehenes in Höhe von 3,1 Millionen Euro berechnet. „Diesen Sicherheitsaufschlag haben wir bisher nicht angerührt“, so Landrat Manfred Nahrstedt.

 

 

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