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Ein Sonnenschein seit 25 Jahren: Älteste Solaranlage feiert Jubiläum

Solaranlagenbetreiber Jürgen Nölke (rechts im Bild) und Tobias Winkelmann von der Klimaschutzleitstelle vor der ältesten Solaranlage im Landkreis Lüneburg.(lk/bf) Die Kraft der Sonne nutzen:  Umweltschonend und effizient können Solarmodule Strom produzieren oder Solarkollektoren warmes Wasser erzeugen und die Heizung unterstützen. Die älteste Solaranlage im Landkreis Lüneburg feiert jetzt ihr 25 jähriges Jubiläum.

Die Anlage auf dem Dach von Jürgen Nölke liefert trotz ihrem hohen Alter weiterhin zuverlässig Strom ins Dahlenburger Stromnetz. Seine Solaranlage kann über das Jahr gerechnet den Stromverbrauch zu 150% abdecken. Daher sieht Betreiber Nölke auch für die Zeit nach 2020 noch einige ertragreiche Jahre auf sich zukommen, denn die Solaranlage hat sich bereits gerechnet und für einen zukünftigen Stromspeicher konnte er Geld zurücklegen. Dann scheint für Jürgen Nölke die Sonne in Dahlenburg auch nachts, denn er kann seinen gespeicherten Solarstrom auch noch in den Abendstunden verbrauchen und wird damit noch unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Bereits 1990 entschied sich der gelernte Elektriker für die damals neue Technologie zur Stromerzeugung, obwohl noch keine Förderung existierte und kaum Erfahrung mit dem Aufbau einer Photovoltaik-Anlage bestand. Im Jahr 2000 rutschte die Solaranlage dann in die damals eingeführte Solarstromvergütung und erhält diese noch bis 2020 für jede eingespeiste Kilowattstunde. Als Mitglied im Bürgersolarverein SunON hat Nölke in 25 Jahren schon viele Nachbarn und Interessierte beraten und einstige Skeptiker zu begeisterten Solarstromproduzenten gemacht.Auf vielen Dächern und an vielen Fassaden ist noch Platz für eine Solar¬anlage. Hauseigentümer in Hansestadt und Landkreis Lüneburg können bei einem kostengünstigen Solar-Check erfahren, wie sie von der Kraft der Sonne profitieren können. Über die Einstiegsberatung der Klimaschutzleitstelle haben bereits über 100 Hausbesitzer in einer einstündigen Vor-Ort-Beratung erfahren, wie sie mit einer Solarwärmeanlage ihre Heizung entlasten oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können.

Ein unabhängiger Energieberater aus der Region beantwortet dabei Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Anschlussmöglichkeiten an bestehende Heizungssysteme. Diese Beratung dient als Einstieg um die ersten Fragen zum Einsatz der Solarenergie zu klären. „Daran anschließend sollte bei positiver Einschätzung ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem qualifizierten Innungsbetrieb aus der Region geführt werden,“ empfiehlt Tobias Winkelmann von der Klimaschutzleitstelle, „um dann eine zum Verbrauch passende Solarwärme- oder Photovoltaik-Anlage zu installieren.“ Heutzutage sei die für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom aber nicht mehr das Hauptargument, vielmehr motiviert viele der Wille nach Unabhängigkeit und das Ziel das eigene Haus auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.

Wer sich für den Solar-Check interessiert, erhält weitere Informationen über die Klimaschutzleitstelle unter www.landkreis-lueneburg.de/solarenergie. Eine Anmeldung für einen Solar-Check kann erfolgen über ksl@landkreis.lueneburg.de oder die Telefonnummer 04131-261247. Während der Kampagne kann der Solar-Check für einen Eigenbeitrag von 10 Euro, bei einem Beratungswert von 110 Euro, in Anspruch genommen werden.

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