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Jugendliche beim Weg ins Berufsleben unterstützen: Ausbildungsbrücke sucht Ehrenamtliche im Landkreis Lüneburg (11.07.2017)

Unterstützen Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben: Hans-Jürgen Dietrich, Regionalleiter Heinrich Bär und Klaus-Dieter Meier vom Patenmodell Lüneburg waren zu Gast bei Landrat Manfred Nahrstedt (hinten). Foto: Landkreis Lüneburg(lk/wö) Den Schulabschluss schaffen, einen Ausbildungsplatz finden und schließlich den ersten Job ergattern: Dabei helfen in der Region Lüneburg die Patinnen und Paten der Ausbildungsbrücke. Rund 70 Ehrenamtliche sind zurzeit an sieben Schulen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg aktiv und unterstützen mehr als 100 Schülerinnen und Schüler. Wenn es nach Regionalleiter Heinrich Bär geht, könnten es aber noch mehr werden: „Viele Jugendliche wollen von einem Paten unterstützt werden“, sagt Heinrich Bär, der das Projekt in der Region Lüneburg koordiniert, „wir suchen deswegen Menschen die sich engagieren wollen.“

Am Montag (10. Juli 2017) stellten Bär und seine Mitstreiter die Ausbildungsbrücke in der Lüneburger Kreisverwaltung vor. „Es geht hier um viel mehr als um Arbeitsvermittlung“, sagt Landrat Manfred Nahrstedt anschließend, „die Paten der Ausbildungsbrücke unterstützen Jugendliche dabei, den für Sie individuell passenden Weg von der Schule bis in den Beruf zu finden und schaffen so die Grundlage für ein  erfolgreiches und erfülltes Berufsleben der Erwachsenen von morgen.“

Die Paten engagieren sich ehrenamtlich, pro Schüler investieren sie etwa zwei bis drei Stunden pro Woche. In dieser Zeit unterstützen sie die jugendlichen in einer individuellen Betreuung zum Beispiel dabei, den passenden Beruf zu finden oder bei den Bewerbungen. Weit über 200 Jugendliche haben die Paten bereits erfolgreich begleitet. „Was im Fußball der Trainer ist, macht bei uns der Pate“, sagt Heinrich Bär, „der Trainer beobachtet, analysiert, entwickelt Strategien. Aber er macht auch auf Schwächen und ungenutzte Stärken aufmerksam und drängt so zum Erfolg.“

Mitmachen kann jeder, der es sich zutraut. „Bei uns engagieren sich Unternehmer oder ehemalige Lehrer, aber auch Studenten“, sagt Bär. Die Paten werden regelmäßig geschult und haben die Möglichkeit, sich regelmäßig auszutauschen. „So ist keiner auf sich allein gestellt und alle können von den Erfahrungen der andren profitieren“, so der Leiter.

Mit dabei sind bereits die Christianischule, die Volkshochschule REGION Lüneburg, die Schule am Katzenberg Adendorf, die Hugo-Friedrich-Hartmann Schule Bardowick, die Georg-Sonnin-Schule (BBS II) und die Berufsbildende Schule III. Ab dem Schuljahr 2017/2018 ist auch die Hanseschule Oedeme dabei. Zudem gibt es mit dem Projekt „IdA“ (Integration durch Ausbildung) auch ein Angebot für Zugewanderte.

Wer sich als Pate für die Ausbildungbrücke engagieren möchte, kann sich direkt an Regionalleiter Heinrich Bär wenden, Telefon 04131 18475, E-Mail heinrich.baer@t-online.de. Weitere Infos zum Patenmodell gibt es unter www.ausbildungsbruecke.patenmodell.de

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