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Arena-Bauaufträge dürfen noch 2018 raus - aber nur steuerfrei

(lk/ho) Der Bau der Arena an der Lüner Rennbahn könnte noch in diesem Jahr beginnen – allerdings unter einer wichtigen Bedingung: Nur wenn das Finanzamt grünes Licht für den Vorsteuerabzug gibt, dürfen auch die Bauaufträge erteilt werden und die Bagger rollen. Das beschloss der Kreistag gestern (Montag, 5. November 2018) mit deutlicher Mehrheit bei seiner Sitzung in der Ritterakademie.

Hinter der Steuerfrage verbergen sich Kosten für den Landkreis von knapp drei Millionen Euro: Auf rund 14,4 Millionen Euro netto beziffern die Planer die Bau- und Planungskosten für die Veranstaltungshalle. Ohne den erhofften Vorsteuerabzug würden die Kosten auf über 17 Millionen Euro ansteigen. „Da haben einige Kreistagsabgeordnete Bauchschmerzen zuzustimmen“, sagt Landrat Manfred Nahrstedt, „ich hoffe aber, dass wir noch vor der Kreistagssitzung im Dezember einen positiven Bescheid vom Finanzamt erhalten und dann endlich loslegen können.“

Die Bauunternehmen stehen jedenfalls schon bereit: Im Oktober 2018 hatte der Landkreis passende Angebote auf seine europaweiten Ausschreibungen erhalten und diese ausgewertet – von Erdarbeiten über Stahlbau und Fassade, Trockenbau und Installationen, Aufzüge und Dach bis hin zur Teleskoptribüne. Dadurch ist auch der größte Teil des Investitionsvolumens – mehr als 70 Prozent – bereits sicher. Wenn das Finanzamt nun schriftlich und verbindlich den Vorsteuerabzug zusagt, dürfen nach dem Kreistagsbeschluss auch die Zuschläge an die Unternehmen erteilt werden.

Weitere Informationen zum Kreistag und zu den Sitzungsterminen gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag .

 

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