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Arena Lüneburger Land: Kreistag gibt grünes Licht für Bauarbeiten

(lk/ho) Nun kommt Bewegung auf das künftige Arena-Grundstück an der Lüner Rennbahn: Nachdem der Kreistag dem Bau gestern (Montag, 17. Dezember 2018) mehrheitlich zustimmte, lässt die Kreisverwaltung jetzt die Bauaufträge erteilen. Auf rund 14,7 Millionen Euro netto beziffern die Planer die Bau- und Planungskosten für die Veranstaltungshalle aktuell, hinzu kommen Grundstücks- und Beratungskosten sowie möglicherweise Umsatzsteuer. Damit läge das Investitionsvolumen bei insgesamt 19,4 Millionen Euro, davon trägt die Hansestadt Lüneburg 4,4 Millionen Euro.

Mit der Liedzeile „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ forderte Landrat Manfred Nahrstedt die Kreistagsabgeordneten zu einer mutigen Entscheidung für die Arena auf: „Seit sechs Jahren arbeiten wir gemeinsam an diesem Projekt. Lassen Sie es uns endlich in die Tat umsetzen und einen angemessenen Ort für große Sport- und Kulturveranstaltungen in Lüneburg schaffen. Meine Stimme hat die Arena.“ Zuletzt hatte der Landkreis auf eine verbindliche Auskunft des Finanzamts zum Vorsteuerabzug gewartet, diesen Antrag zog der Kreistag jetzt zurück. Nach einer lebhaften Debatte zum Für und Wider stimmten knapp zwei Drittel der Abgeordneten für den Vorschlag der Verwaltung, die Halle zu bauen.

Die Bauunternehmen für die Arena stehen bereits fest: Im Oktober 2018 hatte der Landkreis passende Angebote auf seine europaweiten Ausschreibungen erhalten und diese ausgewertet – von Erdarbeiten über Stahlbau und Fassade, Trockenbau und Installationen, Aufzüge und Dach bis hin zur Teleskoptribüne. Dadurch ist der größte Teil des Investitionsvolumens – mehr als 70 Prozent – bereits sicher. Um die Auftragsvergabe kümmert sich die Projektleitung, die das Architekturbüro Ernst Quadrat vor einiger Zeit übernommen hat. Danach können ab Mitte Januar 2019 die Bagger rollen, der Grundstein für die Veranstaltungshalle wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 gelegt.

 

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