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Auf neuen Wegen in die Zukunft: Landkreis stellt alternative Mobilität vor (25.06.2020)

Bei einem Rundgang konnten sich die Ausschussmitglieder alternative Mobilitätsangebote anschauen. Foto: LKLG(lk/mo) Welche Möglichkeiten hat der Landkreis Lüneburg, um die Energiewende voranzutreiben und CO2 zu reduzieren? Mit dieser Frage haben sich am Dienstag (23. Juni 2020) gleich drei politische Gremien befasst. Die Mitglieder des Mobilitätsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft und Touristik und des Ausschusses für Erneuerbare Energie und Klimafolgenanpassung trafen sich mit ausreichend Corona-Abstand zu einer gemeinsamen Sitzung im Forum der Berufsbildenden Schule I (BBS I). Themen waren alternative Antriebe, neue Mobilitätsangebote und Wasserstofftechnologien.

Das Zusammentreffen der Ausschüsse war wesentlich mehr als eine Sitzung: Auf die Abgeordneten wartete ein umfangreiches Programm, welches unter anderem aus Berichten aus der Praxis, Diskussionen und Erfahrungsaustausch bestand. Inhaltlich ging es darum, Ansätze und konkrete Ideen zu erläutern, wie neue Antriebstechnologien und Mobilitätsangebote angenommen und gefördert werden können. So berichteten die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein über den Aufbau ihrer E-Busflotte. Ebenso gab es Informationen zu den Möglichkeiten, Fahrzeuge auf E-Antriebe umzurüsten und zum Betrieb erster Busse, welche mit Wasserstoff aus Windenergie betrieben werden.

„Gemeinsam mit zehn weiteren Landkreises und dort ansässigen Unternehmen haben auch wir uns zum Ziel gesetzt, die Brennstofftechnologie voranzutreiben und dafür eine gemeinsame Strategie zu fahren“, erklärte Landrat Jens Böther zu Beginn der Sitzung. Er wies damit auf das Wasserstoff-Netzwerk Nordostniedersachsen hin, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird und als Modellregion ausgezeichnet ist. Innerhalb dieses Bündnisses werden kommunale Projektideen für regionale Wasserstoffkonzepte entwickelt. Themen sind beispielsweise Wasserstoff-Herstellung, Speicherung und Infrastruktur – wie Wasserstoff-Tankstellen - für den Lastverkehr. „Mit unserem gebündelten Engagement werden wir wichtige Impulse zum Klimaschutz geben“, sagte Landrat Jens Böther, „zusätzlich aber gibt es im Landkreis schon jetzt viele Bausteine der Elektromobilität und Mobilitätsangebote.“ Diese konnten die Abgeordneten bei einem anschließenden Rundgang auf dem Schulgelände genauer begutachten. Dort wurden unter anderem das städtische E-Müllsammelfahrzeug und das sogenannte „LaraLü-Lastenrad“ für den Lüneburger Lieferservice vorgestellt. Ausprobieren konnten die Ausschussmitglieder ebenfalls E-Lastenräder, die zum Mieten am Bahnhof bereitstehen sowie ein Elektroauto des vom Landkreis bereits genutzten Angebots Cambio CarSharing.

 

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