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Landkreis und Kommunen bereiten Online-Service-Portal vor

Unter der Leitung von Hendrik Lampe (links) bereiten Mitglieder der Arbeitsgruppe mit Unterstützung des Landes das Online-Service-Portal vor. Foto: LKLG(lk/mo) Gewerbe anmelden, Geburtsurkunde anfordern oder Meldebescheinigung beantragen - in Zukunft sollen Bürgerinnen und Bürger diese und viele weitere Aufgaben über ein zentrales Online-Service-Portal erledigen können. Der Landkreis Lüneburg entwickelt derzeit gemeinsam mit seinen Samt- und Einheitsgemeinden sowie der Hansestadt Lüneburg eine einheitliche Internet-Plattform, auf welche die Nutzer schnell und unkompliziert zugreifen können. „Egal, ob die Menschen in Bleckede oder Amelinghausen wohnen – sie werden die Verwaltungsdienstleistungen auf ein und derselben Webseite finden“, erklärt Hendrik Lampe, Web- und IT-Administrator in der Kreisverwaltung. „Dadurch müssen sie nicht mehr auf unterschiedlichen Seiten suchen.“ Voraussichtlich gegen Ende des Jahres soll die Plattform freigeschaltet werden.

Für das Online-Projekt arbeiten die Kommunen im Landkreis Lüneburg Hand in Hand. Vor gut einem halben Jahr hatten sie eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche die Idee umsetzt. „Bei unserem letzten Treffen im Dezember haben wir uns auf eine spezielle Software festgelegt, die vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt wird“, so Hendrik Lampe, „nun werden wir die einzelnen Online-Dienste vorbereiten und später zusammenlegen.“ Die Bürgerinnen und Bürger können ein Nutzerkonto anlegen, dadurch sollen sie und ihre Daten sicher geschützt sein. „Zusätzlich erfolgt der Datentransfer über verschlüsselte Übertragungswege“, ergänzt der Wirtschaftsinformatiker. Ein weiterer Vorteil: Über das Nutzerkonto können nicht nur die kommunalen, sondern bundesweit auch weitere Behördendienstleistungen in Anspruch genommen werden.

Die Kosten für das neue Online-Service-Portal liegen bei schätzungsweise 20.000 Euro, die sich der Landkreis und die Kommunen teilen. Sie setzen mit dem Angebot bundesweite Vorgaben um: 2017 hatte der Bundestag das Onlinezugangsgesetz (OZG) verabschiedet. Es soll dafür sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger bis spätestens 2022 Verwaltungsdienstleistungen auch online abrufen können. „Wir sind auf gutem Wege, den Menschen im Landkreis Lüneburg diesen Service schon früher anzubieten“, sagt Hendrik Lampe. „Selbstverständlich sind die Menschen auch weiterhin persönlich in den Verwaltungen willkommen.“

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