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Bürgerbeteiligung für Radschnellwege startet

Darstellung der Radschnellwege rund um Hamburg. Foto: orange edge / Metropolregion Hamburg(lk/mo) Mitmachen und einmischen: Für die Planungen eines breit aufgestellten Radschnellwegenetzes in der Metropolregion Hamburg ist nun die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Sie können im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ihre Ideen einbringen. Diese sollen in die weiteren Ausarbeitungen einfließen. Rund um Hamburg sind insgesamt acht Trassen vorgesehen, darunter auch Lüneburg-Winsen-Hamburg. „Diese Route wäre mit knapp 60 Kilometern die längste Einzelstrecke innerhalb des Radschnellwegenetzes“, erläutert Inga Masemann, zuständig für das Projekt im Landkreis Lüneburg.

Das Beteiligungsverfahren startet mit einer Online-Abfrage: Ab dem 26. Januar 2019 können Bürgerinnen und Bürger die vorgesehene Lüneburger Trasse einsehen und auch selbst Hand anlegen: Sie tragen Linien und Punkte ein, die ihnen für die Streckenführungen wichtig erscheinen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Fragen und Kritik einzubringen. „Die Online-Beiträge werden anschließend den beteiligten Planern für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt“, erläutert Inga Masemann. „Gleichzeitig sind die neuen Impulse Basis für den zweiten Beteiligungsschritt.“ Denn anschließend sollen die Vorschläge genauer unter die Lupe genommen werden: Ab Mitte März werden die Ideen mit den Menschen vor Ort diskutiert und weiter ausgearbeitet. An den Workshops nehmen neben den Planungsbüros auch Fachleute aus den Kommunen entlang der untersuchten Korridore teil.

Die Vorbereitungen für die Planung und den Bau der Radschnellwege fördert die Metropolregion Hamburg mit rund einer Million Euro, im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorliegen. Ziel des modernen Verkehrsprojektes ist es, durch gut und mehrspurig ausgebaute Wege viele Menschen aufs Rad zu locken. „Die geraden Strecken bringen viele Vorteile: Sie vermindern sowohl Reisezeit als auch Kraftaufwand“, so Inga Masemann. „Insgesamt ermöglichen die Schnellwege attraktives und bequemes Radfahren.“

Mehr zum Projekt und zur Online-Beteiligung finden Interessierte unter www.metropolregion.hamburg.de/rsw-lueneburg-hh.

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19.02.2019 21:33:00
Michael Bartels schreibt:

Statt unbedingt neue Wege zu bauen, könnte man auch die bestehenden Wege reparieren. Zu viele Radwege sind einfach nur in einem sehr schlechten Zustand.

06.02.2019 16:31:00
Gerhard Morasch schreibt: Elbe und Elbmarsch nutzen

Der Elberadweg entlang des Elbdeichs liesse sich doch m.E. excellent nutzen, indem man einfach eine Verbreiterung vornimmt und damit gleich eine Verbindung von Lüneburg bis Harburg hätte (grob angenommen). Damit wäre auch das gesamte Gebiet der Elbmarsch bis nach HH umfasst. Eine Querung zu der bisher angenommenen Strecke nach Winsen/L weiter bis Stade über Neuwulmstorf, Buxtehude und Horneburg wäre doch gut zu bewerkstelligen und damit fast das ganze südwestlich gelegene Gebiet erfaßt.