Ansprechpartner & mehr

Pressemitteilungen Landkreis Lüneburg RSS Icon

Corona-Update: Acht neue Fälle im Landkreis Lüneburg (06.10.2020)

(lk/mo) Aktuell (6. Oktober 2020) gibt es im Landkreis Lüneburg acht weitere bestätigte Corona-Virus-Infektionen. Die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle liegt nun bei 254, davon sind inzwischen 228 Personen wieder genesen. Das heißt: Derzeit gibt es 26 akute Fälle, niemand wird wegen COVID-19 stationär behandelt. Die aktuelle Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen liegt bei 12,00 - das ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Betroffen von den Neuinfektionen sind auch zwei Einrichtungen in Lüneburg, die IGS Lüneburg und die Kita Hanseviertel. Dort ist das Virus seit dem Wochenende bei jeweils einer Person nachgewiesen. Daraufhin wurden die Betroffenen und insgesamt rund 200 Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Sie alle müssen nun zwei Wochen lang zu Hause bleiben.

Wie Einrichtungen im Falle einer bestätigten Corona-Infektion vorgehen müssen, beschreibt der Leitfaden des niedersächsischen Kultusministeriums. Dieser liegt allen Schulen und Kitas seit Ende der Sommerferien vor. „In der IGS Lüneburg und der Kita Hanseviertel haben die Leitungen genau richtig gehandelt, die vorsorglich getroffenen Maßnahmen waren angemessen und sinnvoll“, erklärt die Leiterin des Fachbereichs Soziales, Yvonne Hobro. „Wir haben aber auch festgestellt: Die Menschen haben in einer solchen Situation einen hohen Informationsbedarf.“ Aus diesem Grund steht das Gesundheitsamt den Einrichtungen für mögliche Rückfragen auch am Wochenende wieder zur Verfügung. Das Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000 wird auch samstags und sonntags wieder geschaltet. Die genauen Zeiten teilt die Kreisverwaltung im Laufe der Woche mit. Zuletzt hatte das Gesundheitsamt den Bereitschaftsdienst am Wochenende eingestellt – aus zwei Gründen, wie Yvonne Hobro erläutert: „Zum einen war die Lage im Landkreis Lüneburg seit Juli sehr ruhig, so dass wir den Mitarbeitenden zumindest samstags und sonntags Erholung ermöglichen wollten. Zum anderen erhielt das Gesundheitsamt von den Laboren am Wochenende seit einiger Zeit keine Testergebnisse mehr, eine Nachverfolgung von Fällen war also gar nicht möglich.“

Die Pandemiebekämpfung mit ihren Aufgaben wird den Landkreis Lüneburg noch viele Monate begleiten: Deshalb sei es wichtig, die Mitarbeitenden angepasst an die jeweilige Lage einzusetzen und damit weitsichtig mit Ressourcen umzugehen, betont Landrat Jens Böther. „Als zu Beginn der Pandemie die Zahlen zeitweise sprunghaft nach oben gingen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises sieben Tage die Woche durchgearbeitet. Derzeit sind wir von einer Situation wie im April trotz steigender Zahlen noch weit entfernt.“ Aus diesem Grund werde der Apparat zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht wieder voll hochgefahren. „Wir sind aber bereits dabei, für steigende Fallzahlen mehr Personal bereitzustellen“, so der Landrat.

Eins ist in der Zusammenarbeit mit betroffenen Einrichtungen sehr wichtig: Das Gesundheitsamt benötigt generell umfassende Informationen zu möglichen Kontaktpersonen, dazu gehören vollständige Namen und Telefonnummern. Nur so können Quarantänemaßnahmen schnell und angemessen eingeleitet, mögliche Infektionsketten unmittelbar unterbrochen werden. Dazu Jens Böther: „Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes arbeiten tagtäglich mit Hochdruck daran, die Infektionszahlen einzudämmen, alle Bürgerinnen und Bürger können sicher sein: Keiner geht hier nach Hause, bevor die täglichen Ermittlungen zu Neuinfektionen komplett abgeschlossen sind.“

Weitere Informationen zum Corona-Virus gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

Kommentare zum Inhalt

Zu diesem Inhalt sind noch keine Kommentare vorhanden.
Wollen Sie einen Kommentar erstellen?

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Büro Landrat Katrin Holzmann Pressesprecherin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit +49 4131 26 - 1274 +49 4131 26 - 2274 E-Mail senden

Landkreis Lüneburg

Büro Landrat Urte Modlich Pressesprecherin +49 4131 26 - 1280 +49 4131 26 - 2280 E-Mail senden