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Erinnerung als Friedensprojekt: Amtsübergabe beim Volksbund (13.02.2020)

Amtsübergabe im Kreishaus (v.l.n.r.): Ulrich Mentz, Jens Böther, Sandra Hensel, Manfred Nahrstedt. Foto: LKLG(lk/mo) 13 Jahre engagierte er sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, nun hat der ehemalige Landrat Manfred Nahrstedt die Aufgaben an seinen Nachfolger übertragen. Seit dieser Woche (10. Februar 2020) ist der neue Verwaltungschef Jens Böther auch neuer Vorsitzender des örtlichen Kreisverbandes. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Erinnerungen an die Kriegsopfer wachzuhalten und zugleich die Friedensarbeit zu stärken“, betonte Jens Böther. „Deswegen nehme ich meine Verantwortung als neuer Vorsitzender sehr ernst.“ Auch die neue Leiterin des Landratsbüros Sandra Hensel übernahm Aufgaben beim Volksbund. Sie ist jetzt ehrenamtliche Geschäftsführerin und tritt damit die Nachfolge von Ulrich Mentz an.   

Mit der Übergabe der Ernennungsurkunden betonte der Bezirksvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Harald Ottmar die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. „Zu unseren Aufgaben gehören die Pflege der Gräber im Ausland, die Jugend- und Bildungsarbeit sowie der internationale Austausch“, erklärte er. „Die enge Partnerschaft zwischen dem Landkreis Lüneburg und den polnischen Freunden aus Wagrowiec ist diesbezüglich vorbildlich.“

Der Verein Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde 1919 mit dem Ziel gegründet, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge und unterstützt auf diesem Gebiet auch die internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus hat die Friedens- und Jugendarbeit einen hohen Stellenwert in der Arbeit des Volksbundes. In den vergangenen Jahren fanden regelmäßig Camps mit Jugendlichen aus den Landkreisen Lüneburg und Wagrowiec in Polen und auch in Deutschland statt. Dabei werden junge Menschen behutsam an die Gräber der Opfer von Krieg und Gewalt herangeführt und für die Folgen von Krieg und Gewalt sensibilisiert. Zu dem Programm gehören auch Fahrten zu Gedenkstätten sowie Kranzniederlegungen und Gespräche mit Zeitzeugen.

Weitere Informationen zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Kreisverband Lüneburg gibt es im Internet unter www.volksbund.de.

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