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Erster Lichtblick für die IGS Embsen: Brandreste sollen in den Sommerferien abgeräumt werden (21.07.2020)

Der Bauschutt soll bis zum Ende der Sommerferien entfernt sein. Foto: LKLG(lk/ho) Es geht weiter an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Embsen: Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat die Brandstelle an der kreiseigenen Schule gestern (Montag, 20. Juli 2020) freigegeben. Denn inzwischen steht fest, dass ein technischer Defekt das Feuer vor zwei Wochen ausgelöst hatte. „Jetzt können wir den Brandschutt zügig entfernen lassen“, erklärt Hans-Richard Maul, Leitender Kreisverwaltungsdirektor beim Landkreis Lüneburg. „Unser Ziel ist es, die Aufräumarbeiten bis zum Ende der Sommerferien abzuschließen. So könnte die Schule zum Schuljahresbeginn ihre allgemeinen Unterrichtsräume und den Verwaltungsbereich wieder nutzen.“

Bereits in dieser Woche will der Landkreis den Auftrag vergeben: „Dann können wir noch im Juli loslegen“, sagt Ute Grölz, zuständige Architektin im Fachdienst Gebäudewirtschaft. Durch den Brand war die knapp 700 Quadratmeter große Sporthalle mit ihren rund 1.500 Quadratmeter großen Neben- und Umkleideräumen sowie der Eingangshalle zerstört worden. „Der Schutt wird von einer Spezialfirma für Brandschadensanierung abgetragen. Mit der Entfernung der Ruine kann der Wind keine Brandgerüche mehr in die umliegenden Gebäude und auf den Sportplatz tragen“, erläutert Ute Grölz das Vorgehen. In weiteren Schritten muss die angrenzende Dreifeld-Sporthalle teilweise entkernt, gereinigt und saniert werden, weil sie von Löschwasser und Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Ebenso betroffen von Löscharbeiten sind die Werkräume und ein Musikraum. Auch diese müssen teilweise entkernt, gereinigt und saniert werden. Diese Arbeiten sind für das neue Schuljahr geplant. Der Trakt für Naturwissenschaften und Lehrküche ist ebenfalls leicht beschädigt und muss überarbeitet werden.

Die Reinigung der übrigen allgemeinen Unterrichtsräume ist bereits angelaufen. „Ich bin wirklich dankbar, dass noch am selben Tag Firmen und Fachplaner dem Landkreis zur Seite standen“, sagt Ute Grölz. „Hand in Hand arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Schule wieder in Betrieb zu nehmen.“ Gemeinsam mit der Schulleitung stellt das Landkreis-Team zur Zeit einen Plan auf, welche Fachräume in welcher Zeit zur Verfügung stehen. Für die längere Zeit nicht nutzbaren Fachunterrichtsräume und die Sporthallen werden verschiedene Alternativen ins Auge gefasst – beispielsweise sind Container-Lösungen im Gespräch. „Wir haben außerdem schon mehrere Hilfsangebote von umliegenden Schulen, die Räume für die IGS Embsen öffnen würden“, so Hans-Richard Maul. Nicht zuletzt fehlt es aufgrund des Brandschadens auch an Inventar wie Sport- oder Technikgeräte. „Hier sind wir dabei, dringend erforderlichen Ersatz so schnell wie möglich zu beschaffen.“

Hintergrund:
In der Nacht auf den 7. Juli 2020 entstand ein Brand in der Zweifeld-Sporthalle der IGS Embsen mit dem Zwischentrakt. Rund 300 Feuerwehrkräfte der Samtgemeinden Ilmenau und Gellersen bekämpften den Großbrand bis in den Nachmittag, mehrere Einsatzkräfte wurden verletzt. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

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