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Landkreis nimmt Stellung zum Abbau des Kernkraftwerks Krümmel

Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit: Stellungnahme des Landkreises zum Rückbau Krümmel. Foto: Vattenfall(lk/mo) Beim geplanten Rückbau des stillgelegten Kernkraftwerks Krümmel muss die Sicherheit der Bevölkerung an erster Stelle stehen. Das haben am Montag (10. September 2018) die Mitglieder des Kreisausschusses bekräftigt und eine entsprechende Stellungnahme vorbereitet. Darin heißt es unter anderem: „Die Auswahlkriterien für die verwendeten Rückbauverfahren dürfen keinesfalls den Punkt Wirtschaftlichkeit beinhalten. Die Auswahl des bestmöglichen Verfahrens darf sich keinen finanziellen Erwägungen beugen.“ Der Kreistag wird abschließend am 24. September 2018 über die Stellungnahme entscheiden.

Das Kernkraftwerk Krümmel wurde 2011 stillgelegt, anschließend beantragte der Betreiber Vattenfall beim Land Schleswig-Holstein den Rückbau. Um die anstehenden Schritte transparent zu gestalten, hat das zuständige Energiewendeministerium in Kiel ein öffentliches Beteiligungsverfahren gestartet: Noch bis zum 24. September 2018 können Bürger, Verbände oder Behörden Unterlagen einsehen und ihre Bedenken und Anregungen formulieren.

Hintergrund: Das Kernkraftwerk Krümmel ist im September 1983 ans Netz gegangen. Die Berechtigung zum Leistungsbetrieb erlosch im August 2011 durch eine Atomgesetzänderung. Eigentümer des Kernkraftwerks Krümmel sind zu je 50 Prozent die Konzerne Vattenfall und PreussenElektra.

Die Stellungnahme des Kreisausschusses im Wortlaut sowie weitere Informationen zum Rückbau des Kernkraftwerks Krümmel gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/rückbau-krümmel.

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