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Mit wachsamen Augen: Landschaftswarte in den Naturschutzgebieten unterwegs

Landschaftswarte aus Leidenschaft: Michael Flügge-Munstermann (links) und Siegfried Wagner-Kemper (rechts). Foto: LKLG(lk/mo) Wenn im Frühjahr die Natur erwacht, sind sie unterwegs: Ab Montag (1. April 2019) drehen zwei Landschaftswarte in den stadtnahen Naturschutzgebieten wieder ihre Runden. Wie schon im vergangenen Jahr achten Michael Flügge-Munstermann und Siegfried Wagner-Kemper darauf, dass die Natur Erholungsort für alle ist: „Damit meinen wir Menschen, aber auch Tiere und Pflanzen brauchen Ruhe“, betonen beide.

Bis Ende September übernehmen die beiden Landschaftswarte im Auftrag des Landkreises Lüneburg gleich mehrere Aufgaben: „Natürlich schauen wir, ob die in Naturschutzgebieten geltenden Regeln eingehalten werden“, so der ausgebildete Jäger Michael Flügge-Munstermann. „Dazu gehört zum Beispiel, dass Hunde angeleint sein müssen und kein offenes Feuer erlaubt ist.“ Viel stärker im Vordergrund steht jedoch der Austausch mit den Spaziergängern. „Wir sind ständig im Gespräch mit den Menschen und versuchen ihnen den besonderen Lebensraum der Naturschutzgebiete näher zu bringen“, erklärt Siegfried Wagner-Kemper. So kann der studierte Biologe viel über Fledermäuse, seltene Flussmuscheln oder besondere Pflanzen wie Lebermoos und Igelkolben erzählen. „Die meisten Ausflügler reagieren sehr positiv auf uns“, erzählt er, „sie freuen sich, dass jemand nach dem Rechten sieht.“   

Es gibt jedoch auch Menschen, die sich gegenüber anderen Besuchern und der Natur rücksichtslos verhalten. „Dann müssen wir deutlich machen, was erlaubt ist und was nicht – und auch erklären, warum“, sagt Michael Flügge-Munstermann. So käme es immer wieder vor, dass Wassersportler auf der Ilmenau die Uferböschung und damit wertvollen Lebensraum zerstören. Bisher konnten solche Situationen in der Regel einvernehmlich gelöst werden. Bei groben Verstößen können jedoch auch Bußgelder verhängt werden.
 
Unterwegs sind die beiden Landschaftswarte vor allem an Wochenenden, Feiertagen und in den späten Nachmittagsstunden. Hauptsächlich sind sie in den Naturschutzgebieten der Hansestadt Lüneburg sowie der Samtgemeinden Gellersen und Ilmenau zu finden.

Nützliche Hinweise zum Aufenthalt in Naturschutzgebieten finden Interessierte unter www.landkreis-lueneburg.de/naturschutzgebiete.

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