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Permakultur: Pflegeleichte Gärten naturnah anlegen

(lk/iw) Kohlrabi neben Wildblumen vor früchtetragenden Sträuchern: Permakultur zielt darauf ab, mit minimalem Einsatz nachhaltige und dauerhaft angelegte Kreisläufe zu schaffen, um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Wie das Prinzip im eigenen Garten funktioniert, erfahren Interessierte beim Vortrag „Permakultur, was ist das?“ am kommenden Montag (13. Mai 2019) in Neuhaus.

„Ursprünglich wurde das Konzept in der Landwirtschaft entwickelt“, sagt Dr. Olaf Anderßon, Projektmanager im Projekt Biotopverbund Elbtal Amt Neuhaus (BENe). „Heute findet es sich auch in der Gartengestaltung.“ Ab 18 Uhr führt Gärtnermeister Joschka Meyer aus Hamburg im Haus des Gastes in das Thema ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Netzwerks „Naturnahe, blütenreiche Gärten“ – ein lockerer Zusammenschluss von Gartenbesitzern im Amt Neuhaus – statt.

Der Vortrag soll neue Denkansätze geben, denn: Künstliche und vermeintlich wenig zeitaufwendige Schottergärten liegen im Trend. Doch auch naturbelassene Flächen, die etwa mithilfe der Permakultur angelegt wurden, können pflegeleicht sein.

Einige Städte denken bereits über ein Verbot von Steingärten nach oder haben eine Begrünung in Bebauungsplänen festgeschrieben. „Insekten, Vögel und Kleinsäuger brauchen in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft Rückzugsräume“, so Dr. Olaf Anderßon. Ein Verbund naturnaher Gärten könne kürzere Wege und neue „Landeplätze“ schaffen.

Weitere Informationen gibt es beim Netzwerkkoordinator und BENe-Projektmanager Dr. Olaf Anderßon per E-Mail an olaf.andersson@landkreis-lueneburg.de oder telefonisch unter 04131 26-1449.

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