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Strom tanken: Neue E-Ladestation Am Graalwall

Cornelia Busse, Stephan Mihank (beide von cambio Hamburg-Metropolregion) und Philip Gallmeister (Klimaschutzleitstelle) freuen sich über die neue E-Ladesäule Am Graalwall in Lüneburg (v.l.). Foto: LKLG(lk/iw) Ein wichtiger Mobilitätsbaustein der Zukunft sind Elektrofahrzeuge – auch im Landkreis Lüneburg. Ab sofort steht den Verwaltungsmitarbeitern für dienstliche Fahrten sowie allen weiteren Nutzern des Carsharing-Angebots von „cambio“ eine eigene Elektro-Ladesäule mit einem Renault ZOE auf dem Gelände der Kreisverwaltung zur Verfügung. Einer der zwei Ladepunkte ist für „cambio“-Autos reserviert, der zweite steht allen E-Autos offen.

„Die Zahl der E-Fahrzeuge wird in den nächsten Jahren stark steigen“, sagt Philip Gallmeister von der gemeinsamen Klimaschutzleitstelle von Hansestadt und Landkreis Lüneburg. „Mit der Ladestation Am Graalwall sind wir nicht nur am Puls der Zeit, sondern stärken auch die umweltfreundliche Mobilität.“

Von den insgesamt 17 Fahrzeugen im Besitz des Landkreises fährt ein Auto komplett mit Strom, das zweite ist ein Hybridauto. Kurzfristiges Ziel ist es, vier E-Autos anzuschaffen. Weitere sollen folgen, denn: Schätzungsweise 90 Prozent aller Fahrten könnten mit einem elektrischen Untersatz zurückgelegt werden.

Für die knapp 200 Elektroautos, darunter auch Hybride, im Landkreis Lüneburg gibt es somit aktuell 37 öffentlich zugängliche Ladesäulen mit fast doppelt so vielen Ladepunkten. Zwei der Stationen befinden sich im Fuhrpark von „cambio“. Die durchschnittliche Distanz zur nächsten Strom-Tankmöglichkeit liegt bei gut fünf Kilometern und damit einen Kilometer unter dem Bundesdurchschnitt.

Bereits das Kommunale Elektromobilitätskonzept prognostizierte, dass bis 2030 mehr als 15.000 Elektrofahrzeuge in der Region unterwegs sein würden. Das Gutachten war von der Verwaltung beim Gutachterbüro Mobilitätswerk aus Dresden in Auftrag gegeben und im Februar 2019 in seiner finalen Fassung veröffentlicht worden. Darin wurden auch der Öffentliche Nahverkehr sowie weitere Mobilitätsanbieter im Landkreis unter die Lupe genommen.

Knapp ein Jahr lang sammelten die Verkehrsplaner aus Dresden dafür Daten und entwickelten daraus verschiedene Möglichkeiten, den anstehenden Mobilitätswandel zu gestalten. So schlugen sie für die Kommunen etwa Rufbusse vor – ein System, das der Landkreis momentan ebenfalls Schritt für Schritt ausbaut.

Informationen zu Angeboten des ÖPNV und des Radverkehrs sowie zu E-Tankstellen und Carsharing finden Interessierte im Energieportal des Landkreises Lüneburg
unter www.landkreis-lueneburg.de/energieportal.

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