Landkreis Lüneburg

Geldwäsche-Prävention

Zur Vermeidung von Gewinnen aus Straftaten

Unter dem Begriff Geldwäsche versteht man das Einschleusen illegal erworbener Gelder in den legalen Finanzkreislauf mit dem Ziel, die wahre Herkunft zu verschleiern. Diese Gelder stammen überwiegend aus der organisierten Kriminalität (z. B. aus dem Drogenhandel).

Durch das Geldwäschegesetz (GwG) sollen Gewinne aus schweren Straftaten aufgedeckt und Geldwäsche sowie Terrorismusfinanzierung verhindert werden.

In Niedersachsen sind die Region Hannover, die Landkreise sowie die kreisfreien Städte die zuständigen Aufsichtsbehörden für die Durchführung des Geldwäschegesetzes im sogenannten Nichtfinanzsektor. Zum Nichtfinanzsektor gehören gewerbliche Güterhändler (z. B. Juweliere, Luxusguthändler und KFZ-Händler), Immobilienmakler, bestimmte Dienstleister, Finanzunternehmen und Versicherungsvermittler.

Die genannten Berufsgruppen haben nach dem GwG die Pflicht, bestimmte Sorgfaltspflichten zu erfüllen, Risikomanagement zu betreiben und Verdachtsmeldungen durchzuführen.

Der Landkreis Lüneburg kontrolliert, ob die Betriebe die Bestimmungen des GwG einhalten und trifft ggfs. geeignete Maßnahmen zur Einhaltung des GwG. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern geahndet.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Reiter ‚Dokumente‘ und ‚Weblinks‘.

Über den Link ‚Niedersächsischen Ministerium – Geldwäscheprävention‘ finden Sie ein Gemeinsames Basis-Merkblatt der Länder, Dokumentationsbogen und alles Notwendige für Verdachtsmeldungen.

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Fachdienst 41 Ordnung Frau Petermann +49 4131 26-1580 +49 4131 26-2580 E-Mail senden

Landkreis Lüneburg

Fachdienst 41 Ordnung Annette Völker Fachgebietsleiterin Allgemeine Ordnungsangelegenheiten + 49 4131 26 - 1223 +49 4131 26 - 2223 E-Mail senden