Landkreis Lüneburg

Katastrophenschutz

Katastrophenschutzbehörde wird im Katastrophenfall aktiv


Wenn in Hansestadt oder Landkreis Lüneburg der Katastrophenfall eintritt, wird der Landkreis als Katastrophenschutzbehörde aktiv.

Unter einem Katastrophenfall versteht man einen Notstand - bei dem Leben, Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung oder erhebliche Sachwerte besonders gefährdet oder beeinträchtigt sind - sodass deren Bekämpfung eine zentrale Leitung erfordert.

Der Landrat stellt fest, ob ein Katastrophenfall vorliegt. Wenn dem so ist, erfolgt die Koordinierung weiterer Maßnahmen durch den Katastrophenschutzstab des Landkreises unter der Leitung des Ersten Kreisrates.

Unterstützung bekommt der Landkreis von den Einsatz- und Hilfskräften des Arbeiter-Samariter-Bundes, dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und dem Technischem Hilfswerk. Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen wie Bundeswehr, Polizei und Feuerwehren ist in vielen Szenarien ebenso unabdingbar.

Wie gut die Arbeit der Katastrophenschutzbehörde funktioniert, zeigte sich bei den Elbehochwassern 2002, 2006, 2011 und 2013.
Damit das auch in Zukunft so bleibt, finden regelmäßig behördenübergreifende Katastrophenschutzübungen mit unterschiedlichsten Szenarien statt.

Auch wenn man nicht auf jede Katastrophe vorbereitet sein kann, helfen diese Übungen im Ernstfall. Denn zum einen werden Arbeitsabläufe einstudiert - man macht sich mit der Technik vertraut - und weiterhin lernen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unterschiedlichen Behörden kennen.

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Fachdienst 44 Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz Sonja Sachse +49 4131 26 - 1272 +49 4131 26 - 2272 E-Mail senden