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Elbbrücke

Neubau einer Elbbrücke

Der Bau einer festen Elbquerung gehört zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten im Landkreis Lüneburg. Das Projekt geht zurück bis zur Wiedervereinigung und der Rückgliederung der Gemeinde Amt Neuhaus und Teilen der Stadt Bleckede in den Landkreis. Der Standort für die Brücke ist zwischen Darchau in der Gemeinde Amt Neuhaus und Neu Darchau in der Samtgemeinde Elbtalaue vorgesehen.

Planungen zur Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau
Am 24. September 2018 hat der Kreistag beschlossen, das Planfeststellungsverfahren zur Elbbrücke aufzunehmen. Grund für diese Entscheidung: Das Land Niedersachsen hat die ursprüngliche Deckelung der Kostenübernahme aufgehoben. Dadurch ergeben sich für den Landkreis Lüneburg bessere Finanzierungsmöglichkeiten. Nach überschlägigen Schätzungen aus dem Jahr 2015 liegen die Kosten für die Elbbrücke bei rund 68 Millionen Euro. 75 Prozent davon (das bedeutet 46 Millionen Euro) hat das Land Niedersachsen zugesagt und schriftlich bestätigt. Ziel des Planfeststellungsverfahrens ist auch, die entstehenden Kosten konkreter und aktueller benennen zu können.

Das Planfeststellungsverfahren wird vorbereitet
Die für das Planfeststellungsverfahren erforderlichen Unterlagen stellt nun der kreiseigene Betrieb Straßenbau und -unterhaltung (SBU) zusammen. Nach der Auflistung der aktuellen Projekttermine liegen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren voraussichtlich im Sommer 2023 vor, so dass der Landkreis Lüneburg den entsprechenden Antrag wenige Monate später einreichen kann.

Antrag bei der Plangenehmigungsbehörde
Sobald alle Planungsunterlagen vorliegen, beantragt der SBU die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der Plangenehmigungsbehörde des Landkreises Lüneburg.
Die Behörde leitet das Verfahren ein, an dem die Träger öffentlicher Belange beteiligt werden.

Verkehrszählung und -befragung

70 Mitarbeitende eines beauftragten Gutachterbüros haben im September 2021 an verschiedenen Punkten die Verkehrsströme genauer unter die Lupe genommen. Sie wollten nicht nur wissen, wie viele Fahrzeuge die Elbe zwischen Lauenburg und Dömitz überqueren, sondern auch warum und auf welcher Route. Die gesammelten Daten der etwa 6.000 Fahrzeuge sind Teil eines Verkehrsgutachtens, das im Auftrag des Landkreises erstellt wird.

Öffentliche Auslegung
In einem nächsten Schritt werden die Unterlagen öffentlich ausgelegt und mögliche Einwendungen bewertet. Anschließend wird der Planfeststellungsbeschluss erlassen. Erst wenn dieser nach Durchlaufen von Gerichtverfahren bestandskräftig ist, kann die Finanzierung verbindlich geklärt werden.

Mögliche Brückenkonstruktionen
Als Vorzugsvarianten für das Stromfeld über die Elbe sehen die Planer derzeit zwei Modelle: zum einen eine Stabbogenbrücke wie sie beispielsweise in Dömitz oder Tangermünde zu finden ist, zum anderen eine Schrägseilbrücke, vergleichbar mit den Elbebrücken in Schönebeck oder in Niederwartha bei Dresden.

 

Argumente für den Brückenbau

Für viele Menschen im Amt Neuhaus und im gesamten Landkreis Lüneburg wäre eine feste Elbquerung wichtig.

Herausforderungen für das Projekt

Für den Bau der Brücke müssen - wie bei jedem Großprojekt - mehrere schwierige Fragestellungen gelöst werden.

Landesplanerische Feststellung

Die landesplanerische Feststellung beruht auf einer komplexen Abwägung vieler Aspekte.

Raumordnungsverfahren zur Elbbrücke

Raumordnungsverfahren zur Prüfung möglicher Auswirkungen einer festen Elbquerung.

Bürgerbefragung zur Elbbrücke

Ergebnisse und Informationen rund um die Bürgerbefragung zur Elbbrücke vom 20. Januar 2013 finden Sie hier.

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

SBU Betriebshof Scharnebeck Jens-Michael Seegers Betriebsleiter +49 4136 35195 - 68 +49 4136 35195 - 73 E-Mail senden