Ostumgehung Lüneburg

Bekanntgabe zum nachträglichen Lärmschutz

Ostumgehung Lüneburg. Foto: LKLGDas ergänzende Planfeststellungsverfahren Ostumgehung Lüneburg - Abschnitt Ilmenaubrücke und Erbstorfer Landstraße - wird mit einem ergänzenden Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen.

Ergebnis
Da sich der Baubeginn der A 39 verzögert hat, wurde zur Entlastung der Anwohner im Abschnitt Moorfeld eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis zum Bau der A39 vorgegeben: 80 km/h für Pkw und 60 km/h für Lkw.
Zusätzlich wird zeitnah mit der Prüfung und Umsetzung der passiven Lärmschutzmaßnahmen begonnen. Der offenporige Asphalt (OPA) auf der Richtungsfahrbahn Uelzen wird dieses Jahr erneuert, der Asphalt der Richtungsfahrbahn Hamburg bis spätestens 2019.

Einsicht der Unterlagen
Vom 6. bis 20. August 2018 konnten Bürgerinnen und Bürger den ergänzenden Planfeststellungsbeschluss sowie die festgestellten Planunterlagen bei der Hansestadt Lüneburg einsehen.
Die Planfeststellung wurde zudem im Amtsblatt bekannt gegeben.
Link: Amtsblatt vom 26. Juli 2018

Zum Hintergrund
Von 2009 bis 2011 wurde ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der Ostumgehung im Zuge der B4/B209 durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass die Verkehrsbelastung wesentlich höher war, als beim Bau in den 1980er Jahren angenommen. Deshalb wurde mit diesem ergänzenden Planfeststellungsverfahren geprüft, ob zwischen Ilmenaubrücke und Erbstorfer Landstraße weitere Lärmschutzmaßnahmen erforderlich waren.

Da bis heute mit dem Bau der A 39 noch nicht begonnen wurde, muss laut Planfeststellungsbeschluss von 2011 die aktuelle Lärmsituation - auch im Hinblick auf die anzunehmende Verkehrsentwicklung bis 2030 - erneut geprüft werden.

 

Ansprechpartner

Landkreis Lüneburg

Regional- und Bauleitplanung Lena Eileen Schlag 04131 26 - 1644 04131 26 - 2644 E-Mail senden