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Vorsicht, Spam: E-Mail-Absender aus der Kreisverwaltung gefälscht (27.10.2017)

(lk/ho) Wer per E-Mail angeblich eine Rechnung oder andere Unterlagen vom Landkreis Lüneburg erhält, sollte genau hinsehen: Seit Kurzem sind immer wieder E-Mails im Umlauf, die einen Absender aus der Kreisverwaltung vortäuschen. Das Tückische daran: Die Empfänger hatten häufig schon per E-Mail Kontakt mit dem Landkreis Lüneburg und fallen deshalb leicht auf die Masche herein, auch wenn sie sonst eher sicherheitsbewusst sind. Bundesweit sind nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) viele Institutionen und Unternehmen von diesem Problem betroffen.

So sehen die gefälschten E-Mails aus: Das Absenderfeld zeigt eine Adresse nach dem Muster vorname.nachname@landkreis.lueneburg.de an. Der E-Mail-Text enthält einen Link, hinter dem sich je nach Wortlaut angeblich ein Überweisungsbeleg oder ein Dokument mit angeblich angeforderten Informationen verbirgt. Wer diesen Link anklickt, gelangt zu einem Word-Dokument mit Schadsoftware, die von Schutz-Software wie Anti-Virus-Programmen oft noch nicht erkannt wird. Dazu zählt unter anderem der Banking-Trojaner Emotet, der nach PIN- und TAN-Nummer beim Onlinebanking sucht.

Sicherheitscheck: Absender überprüfen

Und so können E-Mail-Nutzer die gefälschten Mails erkennen: „Überprüfen Sie zunächst, ob der angebliche Absender mit der tatsächlichen E-Mail-Adresse übereinstimmt“, empfiehlt Stefan Domanske, Leiter des IT-Service beim Landkreis Lüneburg, „dazu können Sie in vielen Mailprogrammen auf ‚Details anzeigen‘ oder „E-Mail-Header einblenden“ klicken.“ Stimmt die Adresse nicht mit dem Absender überein, sollte man misstrauisch sein. Die Kreisverwaltung des Landkreises Lüneburg verschickt wichtige Unterlagen außerdem nur mit Hilfe von Links, die als Adresskomponenten www.landkreis-lueneburg.de oder www.lklg.net enthalten. Wer ganz sicher sein will, ob die E-Mail tatsächlich die erwarteten Unterlagen vom Landkreis enthält, sollte den angeblichen Absender einfach anrufen.

„Wir prüfen momentan, ob wir weitere Maßnahmen ergreifen, mit denen Nutzer die Echtheit unserer E-Mails überprüfen können“, sagt Stefan Domanske. Außerdem hat der Landkreis Lüneburg bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Wie E-Mail-Nutzer mit einem kurzen Sicherheitscheck das Risiko von Spam-Mails verringern können, zeigt ein zweiminütiges Erklär-Video des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das im Internet abrufbar ist:
https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Menschenverstand/E-Mail/3_Sekunden_E-Mail_Sicherheitscheck.html

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