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Infos an den Bund der Steuerzahler, Januar 2019

Kosten-Nutzen-Faktor als Basis zur Wiederaufnahme der Planungen

Für Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans ist eine Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses nach einem standardisierten Verfahren erforderlich. Da die Elbbrücke im Verlauf von Kreisstraßen geplant wird, greift dieses Instrument hier nicht. Deshalb wurde auf eine solche Untersuchung verzichtet. Allerdings wurden die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen untersucht. Das Gutachten von Georg & Ottenströer zum Raumplanungsverfahren kann auf dieser Website eingesehen werden. Link: Dokumente Raumordnungsverfahren Elbbrücke
In der Gesamtbewertung werden deutlich positive Effekte für die Gemeinde Amt Neuhaus gesehen. Die Abwägung, ob die mit der Elbbrücke verbundenen positiven Effekte den damit verbundenen finanziellen Aufwand rechtfertigen, obliegt der Entscheidung des Kreistages.

Mehrere Möglichkeiten, die politisch gewollte witterungsunabhängige feste Elbquerung zu realisieren, sind im Sinne von § 12 Abs.1 Satz 1 KomHKVO nicht erkennbar. Diese Funktion kann nur durch eine Brücke erfüllt werden. Alternativen erfüllen nicht denselben Zweck. Allerdings sind durchaus verschiedene Varianten der Linienführung untersucht worden. Dabei ging es aber nicht in erster Linie um finanzielle Aspekte. Schließlich sind viele andere schwierige Fragestellungen zu beachten wie Naturschutz, Lärmbelastung, Hochwasser oder Verkehrsthemen. Die Gesamtabwägung findet sich in der Landesplanerischen Feststellung, die ebenfalls unter der oben genannten Internetadresse zu finden ist.