Landkreis Lüneburg - Förderung von Solarenergie
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Solarenergie

Die Nutzung von Solarenergie ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz und liefert Strom, der unabhängig von Preissteigerungen der herkömmlichen Energieträger ist. Der weitere Ausbau von Solarenergie-Anlagen auf öffentlichen, privaten und gewerblichen Dächern für den eigenen Verbrauch sowie die Einspeisung in die Energieversorgungsnetze ist ein zentrales Ziel der Klimaschutzbemühungen im Landkreis Lüneburg. Viele Kommunen im Kreis stellen eine Förderung für Solaranlagen zur Verfügung und haben auf ihren Dachflächen bereits Bürgersolaranlagen ermöglicht.

Alle Informationen auf einen Blick

Photovoltaik (PV) – Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Kosten für neue Photovoltaik-Anlagen sinken kontinuierlich und die Investitionen amortisieren sich in der Regel innerhalb von 12 bis 16 Jahren – danach wird jede Kilowattstunde Sonnenstrom zum Gewinn für Geldbeutel und Umwelt! Für die Solarmodule geben die Hersteller Garantiezeiten von bis zu 25 Jahren.

Am sinnvollsten ist der Verbrauch des erzeugten Stroms im jeweiligen Gebäude, eventuell optimiert durch Stromspeicher. Für die restliche Stromeinspeisung aus solarer Strahlungsenergie in das Leitungsnetz des örtlichen Netzbetreibers erhalten die Anlagenbetreiber eine festgelegte Vergütung. Hierfür gelten die aktuellen Vergütungssätze des EEGs.

 

Förderprogramme der Kommunen und der Hansestadt Lüneburg

Sowohl einige Kommunen im Landkreis Lüneburg, als auch die Hansestadt bieten verschiedene Förderprogramme für Anlagen für Erneuerbare Energien an. Dabei handelt es sich vor allem um Unterstützung bei der Anschaffung von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen. Die Förderung muss bei der Hansestadt bzw. der jeweiligen Kommune beantragt werden, in der die Anlage errichtet werden soll. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Förderprogramme für Erneuerbare Energien der Kommunen sowie auf der Website der Hansestadt.

 

Förderung von Solarthermie-Anlagen durch das BAFA

Die Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung wird von staatlicher Seite im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist für diese Förderung verantwortlich. Bei Einfamilienhäusern wird die Installation einer Solaranlage je nach Kollektorfläche unterschiedlich gefördert. Bei Mehrfamilienhäusern werden Solarwärmeanlagen mit einer Kollektorfläche bis einschließlich 40 qm durch Zuschüsse gefördert, für größere Anlagen werden zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse vergeben. Mehr Informationen zu Förderung finden Sie auf der Seite des BAFA, siehe Weblinks.

 

Zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse durch die KfW

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt Kredite in einer Höhe von bis zu 100 Prozent der Nettoanschaffungskosten bereit. Der Tilgungszuschuss kann dabei bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Anträge müssen vor Bauauftrag bei Ihrer Hausbank gestellt werden, die für die Abwicklung mit der KfW zuständig ist.

Auch im Mietwohnungsbau sind Solaranlagen umsetzbar. Sie können über Umlagen refinanziert werden, der Wert der Immobilie steigt dabei und der Mieter spart Nebenkosten. 

Heizungsfachbetriebe und Energieberater unterstützen Sie bei der Auswahl und Beantragung der Fördermittel. Den aktuellen Stand der Förderbedingungen erfahren Sie auf der Website des BAFA. Die aktuellen Kreditprogramme finden Sie auf der Website der KfW, siehe unter Weblinks.

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