Auszug - Antrag der Fraktion CDU und der Gruppe FDP/Unabhängige vom 25.08.2023 zum Thema "Digitalisierung voranbringen - dem Fachkräftemangel vorbeugen" (im Stand der 1. Aktualisierung vom 07.09.2023)
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Wortprotokoll Beschluss Abstimmungsergebnis |
KTA Walter führt aus, dass der Anlass des Antrages der Weggang der Digitalisierungsbeauftragen des Landkreises gewesen sei. Dieser Verlust werde die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie nicht leichter machen. Digitalisierung, Maßnahmen gegen den Personalmangel und fehlende Fachkräfte seien große Herausforderungen für die Kommunen. Die Digitalisierung könne und solle dabei helfen, immer höhere Anforderungen mit weniger Personal sicherzustellen. Bei der Digitalisierungsstrategie werde zuerst auch an den Kauf neuer Technik oder neuer Programmen gedacht. Der Schlüssel für das Funktionieren dieser Strategie sei aber gut weitergebildetes und auf die erforderlichen Kompetenzen vorbereitetes Personal. Kommunen müssten mehr denn je um Fachkräfte kämpfen. Dies bedeute, sie müssen neue innovative Wege gehen. Auch bestehendes Personal müsse gefördert werden und zu Fachkräften, auch im Bereich der Digitalisierung, weiterentwickelt werden. Ohne das die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten konsequent ausgebaut würden, werde dieses kaum gehen. Der Landkreis werde dies vermutlich nicht alleine schaffen. Die Verwaltung tue bisher auch alles, um personelle Lücken zu schließen. Daher solle mit diesem Antrag als Prüfauftrag dazu angeregt werden, den Weg breit aufgestellter Lösungen noch zu erweitern. Kooperationspartner, wie vielleicht die Leuphana oder auch die Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen, sollen gesucht werden. Es habe breite Zustimmung in den Ausschüssen gegeben und es wäre erfreulich, wenn dies auch in diesem Gremium so gesehen werde.
Vorsitzende Mertz lässt über den Antrag abstimmen.
Beschluss:
Wir fordern den Landrat auf zu prüfen, ob es Möglichkeiten der Fachkräfteförderung im Bereich der Digitalisierung gibt, die aktuell noch nicht ergriffen werden. Hierbei sollten insbesondere regionale Lösungen, z.B. in Kooperation mit der Leuphana Universität, oder ggf. auch die Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen, in den Blick genommen werden.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig