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Schulen im Landkreis

Im Landkreis Lüneburg gibt es ein flächendeckendes Angebot an allgemeinbildenden Schulen. Dazu gehören u.a. die Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Förderschulen. Die Schulformen unterscheiden sich in ihren Zugangsvoraussetzungen, ihrem pädagogischen Inhalt und gegebenenfalls ihren Abschlüssen. Eine Übersicht aller Schulen im Landkreis bietet die GeoPortal-Karte

Alle Informationen auf einen Blick

Infoveranstaltungen für Viertklässler*innen und deren Eltern zum Schuljahr 2022/2023

Welche Schule ist für mein Kind am geeignetsten? Auf den Infoveranstaltungen der weiterführenden Schulen im Landkreis können Sie und Ihr Kind etwas Schulluft schnuppern und einen ersten Eindruck gewinnen. Eine Terminübersicht finden Sie hier.

Elternbroschüren

Mein Kind kommt in die Schule - was muss ich beachten?

Was es zu beachten gibt, wenn Ihr Kind in die Schule kommt, ist in der Elternbroschüre „Mein Kind kommt in die Schule“ (mehrsprachige Versionen siehe im Downloadbereich) zusammengefasst. Hier geht es um die Einschulung, den Unterricht und Schulalltag und die Ferien. Zusammengestellt wurde sie von einer Arbeitsgruppe des Gemeinsamen Integrationsbeirats von Hansestadt und Landkreis Lüneburg.

Mein Kind wechselt auf eine weiterführende Schule - was ist jetzt wichtig?

Im neuen Elternwegweiser "Mein Kind wechselt auf eine weiterführende Schule" des Bildungs- und Integrationsbüros steht beschrieben, was beachtet werden muss, wenn Ihr Kind eine weiterführende Schule besucht. Ergänzt wird die Information durch einen Beitrag des Schulpsychiologischen Dienstes (Regionales Landesamt für Schule und Bildung) und ein Interview mit Bernd Albrecht-Hielscher, Leiter der Erziehungsberatungsstelle von Hansestadt und Landkreis Lüneburg.

Schülerbeförderung - mit dem Schulbus sicher zur Schule

Hier halten wir Sie über die Schülerbeförderung im Landkreis auf dem Laufenden.

Gut begleitet in der Schule ankommen.

Die verschiedenen Schulformen in der Übersicht

Was ist eine Grundschule?

Von der ersten bis zur vierten Klasse besuchen Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Hier erlernen sie grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Basis für die weitere Schullaufbahn sind. Gleichzeitig setzt die Grundschule die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Kindertageseinrichtungen fort.

Die Elternbroschüre „Mein Kind kommt in die Schule“ (siehe Downloadbereich) berichtet in mehreren Sprachen über Einschulung, Unterricht, Schulalltag und Ferien. Zusammengestellt wurde sie von einer Arbeitsgruppe des Gemeinsamen Integrationsbeirats von Hansestadt und Landkreis Lüneburg.

Auf den Seiten des Gesundheitsamtes finden Sie zudem Infos zur Schuleingangsuntersuchung.

Informationen zur Schuleingangsuntersuchung

Was ist eine Förderschule?

Die Eltern von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf können zwischen einer inklusiven Schule oder einer Förderschule wählen. Letztere bieten Unterricht und Erziehung mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, Beratung sowie individuelle Förderplanung an und kooperieren mit allen an der Förderung beteiligten Personen und Einrichtungen. Zudem sind sie Förderzentren und unterstützen die inklusiven allgemeinen Schulen in sonderpädagogischer Förderung.

Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de

Was ist eine Hauptschule?

Die Hauptschule vermittelt eine grundlegende allgemeine Bildung. Sie geht von Klasse 5 bis Klasse 9 oder 10. Mit Ende der 9. Klasse können die Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss erreichen. Die Schulpflicht muss dann mit dem Übergang in eine berufsbildende Schule erfüllt werden. Der Besuch der 10. Klasse an einer Hauptschule ist freiwillig. Mit Abschluss der Klasse 10 erreicht man, je nach Notenschnitt, einen Realschulabschluss oder einen „Erweiterten Realschulabschluss“, auch „Erweiterter Sekundarabschluss“ genannt. Damit können Schülerinnen und Schüler sich um einen Ausbildungsplatz bewerben oder, wenn der erforderliche Notendurchschnitt beim Erweiterten Realschulabschluss erreicht wurde, durch den Besuch eines Gymnasiums oder einer Fachoberschule den nächsthöheren Schulabschluss anstreben und ihre Schulpflicht erfüllen. 

Der praxisnahe Unterricht findet in kleineren Klassen mit durchschnittlich 20 Schülerinnen und Schülern statt. Diese werden schon sehr früh auf eine spätere Berufswahl vorbereitet. Die Schulfächer sind darauf ausgerichtet, ihnen den Berufsalltag näherzubringen. Ab Klasse 7 beginnen die Schülerinnen und Schüler mit der Berufsorientierung. Insgesamt stehen 80 Praxistage zur Verfügung, die auf die Berufsfindung vorbereiten: Dazu gehören Unterricht an berufsbildenden Schulen, mehrere Betriebspraktika, Zukunftstage, Betriebsbesichtigungen, berufspraktische Projekte und praxisorientierte Lernphasen im Unterricht. 

Wer mit einem Hauptschulabschluss eine dreijährige Ausbildung macht, hat übrigens mit der abgeschlossenen Lehre auch automatisch einen Realschulabschluss, sofern die Schülerin oder der Schüler einen guten Notendurchschnitt in der Berufsschule erreicht und eine weitere Fremdsprache gelernt hat.

Was ist eine Realschule?

Schülerinnen und Schüler der Realschule erhalten innerhalb von sechs Schuljahren eine erweiterte allgemeine Bildung, die mit der mittleren Reife abschließt. Neben den Pflichtfächern belegen die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sogenannte Wahlpflichtfächer. Zusätzlich werden weitere Wahlfächer angeboten. So kann neben dem fremdsprachlichen ein naturwissenschaftlich-technischer, sozialwissenschaftlicher oder künstlerisch-musischer Schwerpunkt gewählt werden. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in ihren Talenten und Begabungen gefördert zu werden und erste Eindrücke davon zu bekommen, in welchem Feld sie sich später weiterbilden möchten. 

Wer mit Abschluss der 10. Klasse den Realschulabschluss erlangt, kann mit diesem mittleren Bildungsabschluss beispielsweise Berufsfachschulen, Fachoberschulen oder auch ein Gymnasium besuchen. Der Notendurchschnitt definiert den Abschluss und damit auch gleichzeitig, ob die Möglichkeit besteht, die Schullaufbahn an einem Gymnasium fortzusetzen. Natürlich können Schülerinnen und Schüler nach Klasse 10 auch direkt mit einer Ausbildung beginnen. Die Schulpflicht ist nach dem Besuch der 10. Klasse allerdings noch nicht erfüllt. Daher ist ein weiterer Schulbesuch – auch im Rahmen der Ausbildung – erforderlich. 

Was ist eine Oberschule?

Die Oberschule geht von Klasse 5 bis 10. Dadurch, dass in der Oberschule die Hauptschule und die Realschule zusammengelegt sind, vermittelt sie eine grundlegende, erweiterte oder, wenn auch noch ein gymnasialer Ausbildungsgang an der Oberschule integriert ist, eine 
vertiefte Allgemeinbildung. 

Nicht jede Oberschule hat die gleiche Struktur. Die Oberschulen können entscheiden, ob sie den Unterricht so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs in einen Haupt- und einen Realschulzweig aufgeteilt werden, oder ob alle Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs in leistungsgemischten Klassen lernen, in denen aber unterschiedliche Leistungsansprüche in 
einzelnen Fächern gestellt werden. Das nennt sich „jahrgangsbezogen in Verbindung mit der Fachleistungsdifferenzierung“. Der Unterricht besteht aus Pflichtfächern, an denen alle teilnehmen müssen, Wahlpflichtfächer, aus denen man sich seinen Schwerpunkt aussuchen muss, und zusätzlichen 
Fächern, die man frei wählen kann. 

Nach Klasse 5, und an einigen Schulen auch nach Klasse 6, wird man (auch wenn das Zeugnis mehr als eine Fünf aufweist) versetzt. In jedem Jahrgang wird in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt, aus dem sich dann die individuellen Fördermaßnahmen ergeben. Der Fokus liegt bei den meisten Schülerinnen und Schülern der Oberschule darauf, im Anschluss an den 
Sekundarabschluss I eine Ausbildung zu machen. Schülerinnen und Schüler werden daher auf eine 
Berufsausbildung intensiv vorbereitet und in der Berufsorientierung begleitet. In Klasse 8 nehmen die Schüler an einem Kompetenzfeststellungsverfahren teil, um eine erste berufliche Richtung zu ergründen. Daran schließt sich in Klasse 9 ein Betriebspraktikum als Blockpraktikum über 10 bis 15 Tage am Stück an. Besonders leistungsstarke Schüler können ihre Schulbildung mit einem „Erweiterten Realschulabschluss“ an einem berufsbildenden oder allgemeinbildenden Gymnasium bzw. einer Fachoberschule fortsetzen. Fachoberschulen finden sich an den Berufsbildenden Schulen.

Was ist eine integrierte Gesamtschule (IGS)?

Diese Schulform vereint Haupt- und Realschule und die gymnasiale Oberstufe. So können die Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem jeweiligen Abschluss an „ihrer“ Schule bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen Förderschulabschluss, Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10, einen Realschulabschluss oder „Erweiterten Realschulabschluss“, auch „Erweiterter Sekundarabschluss I“ genannt, die Fachhochschulreife oder das Abitur anstreben. 

Um die schulische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler so individuell wie möglich zu fördern, werden 
die Fächer bis Klasse 10 in unterschiedlichen Niveauzuteilungen unterrichtet, das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler nur in einzelnen Hauptfächern nach Leistung und Anforderungen in verschiedene Kurse aufgeteilt werden, während sie in den anderen Fächern weiterhin zusammen unterrichtet werden. Dadurch können Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Begabungen und unterschiedlichem Lernverhalten möglichst lange in einer Klasse zusammenbleiben. Sie werden dazu angeregt, mit- und voneinander zu lernen. Ein besonderes Element sind die sogenannten Tischgruppen, in denen Schülerinnen und Schüler gemeinsam arbeiten. Regelmäßig erhalten die Schülerinnen und Schüler durch wertschätzende Lernentwicklungsberichte und Lernstandsgespräche Rückmeldungen über die Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen. Noten werden erst ab der 9. Klasse gegeben. Elternengagement ist wichtig, denn Eltern werden oft einbezogen. 

Was ist ein Gymnasium?

Am Gymnasium gibt es eine größere Fächervielfalt als in den anderen Schulformen. So erwirbt man eine vertiefte allgemeine Bildung. Allgemeinbildende Gymnasien haben besondere Ausrichtungen, zum Beispiel naturwissenschaftlich/mathematisch, Musik und Theater oder bieten bilingualen Unterricht an. 

Der Lehrplan wird am Gymnasium zügig durchgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler verbringen von Anfang an viel Zeit beim Lernen und um Hausaufgaben zu erledigen, weil sie in kürzerer Zeit anspruchsvollere Aufgaben bearbeiten müssen. Daher sollten sie schon aus der Grundschule sichere Kenntnisse in den Grundfächern Mathe und Deutsch mitbringen, sehr leistungsbereit sein, selbstmotiviert und ausdauernd lernen können. Um sie auf die Hochschule vorzubereiten, ist der Unterricht an einem Gymnasium wesentlich theoretischer als an Ober- oder Haupt- und Realschulen. Von den Schülerinnen und Schülern wird außerdem gefordert, dass sie selbstständig sind und sich Wissen auch selbstständig erarbeiten können. Gerade zu Anfang ist es besonders wichtig, dass die Eltern ihre Kinder so beim Lernen unterstützen, dass sie sich an die hohen Anforderungen möglichst schnell anpassen können. Bis Klasse 10 findet der Unterricht überwiegend im Klassenverband statt, ab Klasse 11 in Kursen. 

Das Gymnasium schließen Schülerinnen und Schüler im Regelfall in der 13. Klasse mit dem Abitur ab, welches ihnen den Zugang zu Hochschulen ermöglicht. Allerdings wird neben der Vorbereitung auf ein Studium auch Berufsorientierung angeboten, weil das Gymnasium alle Schulabschlüsse möglich macht. 

Darüber hinaus gibt es auch noch Berufliche Gymnasien, die den Berufsbildenden Schulen angegliedert sind und nur die Jahrgangsstufen 11 bis 13 anbieten. In ihnen werden Schülerinnen und Schüler durch ihre beruflichen Ausrichtungen in besonderer Weise auf die Berufswelt oder ein Studium vorbereitet. Sie bieten den Anschluss für Schülerinnen und Schüler, die mit Abschluss der 10. Klasse einen Erweiterten Realschulabschluss/Erweiterten Sekundarabschluss I erreicht haben und nun die 
Fachhochschulreife als den nächsthöheren, schulischen Bildungsabschluss anstreben oder aber das Abitur machen wollen. 

Was ist eine Berufsbildende Schule?

Berufsbildende Schulen (BBS) bieten ein breites Spektrum von Schulformen an, mit denen Schülerinnen und Schüler sich auf den späteren Beruf im Rahmen einer Ausbildung vorbereiten oder eine Studienzulassung erwerben können, bzw. ihren allgemeinen Schulabschluss nachholen oder 
durch weitere Schulabschlüsse ergänzen können. Wichtig zu wissen: Diese sind den Schulabschlüssen an den allgemeinbildenden Schulen gleichgestellt und ermöglichen damit die gleichen Chancen auf Ausbildung oder Studium. So finden sich zum Beispiel folgende Schulformen an den BBSen in der Region: Berufsschule, Berufseinstiegsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium und Fachschulen, die unterschiedliche 
Schwerpunkte und Abschlüsse anbieten. 

Im Unterschied zu allgemeinbildenden Schulen sind die Schulformen an den berufsbildenden Schulen in Bezug auf die Schwerpunkte und die angebotenen Fächer beruflich orientiert. Eltern, die sich den höchstmöglichen Schulabschluss für Ihr Kind wünschen, sollten sich daher schon am Übergang von der 4. in die 5. Klasse 
bewusstmachen, dass sich ihrem Kind durch das breite Angebot der Berufsbildenden Schulen auch später noch viele Möglichkeiten bieten werden, diesen zu erreichen. 

Allgemeine Kontaktmöglichkeiten

Persönlich

Infothek
Am Graalwall 4, Gebäude 4
(gegenüber Parkpalette Am Rathaus)
21335 Lüneburg

Mo-Do

Fr

08:00 bis 17:00 Uhr

08:00 bis 13:00 Uhr

Telefonisch

Telefonzentrale
+49 4131 26-0

Mo-Do

Fr

08:00 bis 16:00 Uhr
08:00 bis 12:00 Uhr

Digital

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