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Gleichstellung von Frauen und Männern

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein gesetzlich erklärtes Ziel in unserem Land und gehört zu den Aufgabe des Landkreises. An dieser Stelle hat die Gleichstellungsbeauftragte die Gleichstellungsrelevanz im Blick.

 

Alle Informationen auf einen Blick

Hier wird Ihnen weitergeholfen

Landkreis Lüneburg
Maret Bening
Gleichstellungsbeauftragte
+49 4131 26 - 1596+49 4131 26 - 2596E-Mail senden

Dies sind unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
9:00 bis 12:00 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt. Die Weitergabe von persönlichen Daten und Informationen erfolgt nur mit dem Einverständnis der Betroffenen.

Anschrift

Landkreis Lüneburg: Auf dem Michaeliskloster 4, 21335 Lüneburg, Eingang C, Zimmer 6

Gleichberechtigung als Verfassungsauftrag

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eine Aufgabe mit Verfassungsrang, Im Grundgesetz Artikel 3 Abs. 2 heißt es: 

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Der Staat wird in die Pflicht genommen, um das gesetzlich verankerte Recht mit der gelebten Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Das Land Niedersachsen bringt die Verbindlichkeit und besondere Bedeutung in Artikel 3 Abs. 2 Satz 3 der Niedersächsischen Verfassung zum Ausdruck: 

„Die Achtung der Grundrechte, insbesondere die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist eine ständige Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Landkreise“.

Im Landkreis Lüneburg soll ich als hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte zur Umsetzung des Verfassungsauftrages beitragen. Eine umfassende Mitwirkungspflicht zur Verwirklichung des staatlichen Auftrags findet sich im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) Artikel 9 Abs. 2.

„Die Gleichstellungsbeauftragte soll dazu beitragen, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Sie wirkt nach Maßgabe der Absätze 4 und 5 an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben.“

Weitere gesetzliche Grundlagen sind das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Die Umfrage hatte beispielsweise die Situation des Familienlebens abgefragt.
Gleichstellung der Geschlechter

Veranstaltungen und Netzwerkarbeit

Das Kinderwagen-Café | jeden Donnerstag, 9.30 bis 11 Uhr | Familienzentrum Plus

„Willkommen im Leben! Eltern sein – eine neue Herausforderung“

Das Kinderwagencafé trifft sich wöchentlich von 9:30 bis 11:00 Uhr in den Räumen des Eins A - Hinter der Saline 1A. Sie sind jederzeit herzlich willkommen!

Das Kinderwagencaé ist ein Ort der Begegnung für Austausch, Beratung und Bildung für Mütter und Väter mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren (Kinderbetreuung wird angeboten). Wöchentlich abwechselnd gibt es ein gemeinsames Frühstück oder ein thematisches Angebot.

Es ist ein Projekt der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen für Hansestadt und Landkreis Lüneburg in Zusammenarbeit mit der Einrichtung Ma Donna und dem Familienzentrum Plus.

Eine Corona-Testung (Selbsttest) vor Ort ist möglich.

Kontakt und Informationen

Solidaritätskundgebung Women. Life. Feedom | 3. Februar 2023, 16.00 Uhr | Marktplatz Lüneburg

Solidaritätskundgebung am 03.02.2022 um 16 Uhr auf dem Marktplatz Lüneburg: Women. Life. Freedom

 

Der Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022 hat in Iran eine landesweite Protestwelle ausgelöst, die alle gesellschaftlichen Gruppen und alle Regionen des Landes erfasst hat. Die 22-Jährige war wegen „unislamischer Kleidung“ von der sogenannten „Sittenpolizei“ festgenommen und brutal geschlagen worden. Sie fiel ins Koma und starb wenige Tage danach.

Seitdem gehen in ganz Iran tagtäglich tausende Menschen auf die Straße. „Woman. Life. Freedom.“ ist der zentrale Slogan der Protestbewegung. Dabei geht es längst nicht mehr „nur“ um den gültigen Kopftuchzwang. Die Protestierenden kämpfen gegen tiefgreifende Menschenrechtsverletzungen und für eine Revolution in Iran.

Die staatlichen „Sicherheitsbehörden“ gehen mit brutaler und tödlicher Gewalt gegen die Demonstrierenden vor. Zusätzlich drohen zahlreichen Menschen in Verbindung mit den landesweiten Protesten die Hinrichtung. Menschen werden im Zuge von unfairen Scheinprozessen zum Tode verurteilt, um die Bevölkerung einzuschüchtern und die Proteste zu beenden.

Die Gewalt und Unterdrückung in Iran müssen endlich aufhören! Das Recht, friedlich zu demonstrieren, ist ein grundlegendes Menschenrecht! Wir stehen solidarisch an der Seite der Revolution in Iran. Dafür rufen wir zur Kundgebung am 03.02.2023 um 16 Uhr auf dem Marktplatz auf. Kommt zahlreich und seid solidarisch mit den Freiheitskämpfer*innen in Iran.

Film-Matinee der Soroptimist International Club Lüneburg  | 5. Februar 2023 11 Uhr Einlass ab 10.30 Uhr | Scala Programmkino

#female pleasure Fünf Kulturen, fünf Frauen, eine Geschichte
Ein Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Dämonisierung der weiblichen Lust durch Religion und gesellschaftliche Restriktionen.
Der Soroptimist International Club Lüneburg lädt in Zusammenarbeit mit dem SCALA Programmkino Lüneburg aus Anlass des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung zu dieser Kino-Matinee ein. Sonntag, 5. Februar 2023, 11.00 Uhr (Einlass 10:30 Uhr)
Eintritt: 7,00 €
Kartenverkauf: SCALA
(04131) 224 32 24 zu den Kassenöffnungszeiten oder Online
Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

Filminhalt:

Fünf mutige und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum des Dokumentarfilms. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren patriarchalen Machtstrukturen auferlegt. Die fünf Frauen gehören zu den wichtigsten Aktivistinnen der Welt. Deborah Feldman, die in ihrem Buch «Unorthodox» über ihre Flucht aus der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinschaft erzählt. Die ehemalige Ordensfrau Doris Wagner, deren
Vergewaltigung durch einen geistlichen Vorgesetzten nie rapportiert wurde. Die japanische Künstlerin Rokudenashiko, die wegen ihrer provokativen Darstellung weiblicher Geschlechtsteile vor Gericht gezerrt wird. Die Somalierin Leyla Hussein, die für die Selbstbestimmung muslimischer Frauen und gegen die Genitalverstümmelung kämpft. Und Vithika Yaday aus Indien, die ihre Landsmänninnen via Sexualaufklärungsplattform und mithilfe von Straßenaktionen aufruft, sich gegen sexuelle Übergriffe zu wehren. Mit einer unfassbaren positiven Energie setzen sich die Protagonistinnen für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jegliche gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis: Sie werden öffentlich diffamiert und verfolgt, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht. Der Dokumentarfilm von Barbara Miller schildert, wie universell die Mechanismen sind, die alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreiten und die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Matinee zum internationalen Frauentag | 11. März 10:30 Uhr | Museum Lüneburg Marcus-Heinemann-Saal

Frauen fordern neue Impulse - Geschlechtergerechte Unternehmenskultur durch Recht?

„Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ so steht es seit über 70 Jahren im Grundgesetz. Und doch erfahren Frauen im Arbeitsleben im Jahr 2023 immer noch Benachteiligungen. Daten belegen dies eindrücklich.
Der Deutsche Juristinnenbund hat mit einem Entwurf zu einem Gleichstellungsgesetz für die Privat-wirtschaft innovative Regulierungsvorschläge und konkrete Handlungshinweise vorgelegt, um den Wandel zu einer diskriminierungsfreien Unternehmenskultur zu verwirklichen. Die Juristin und Mitautorin Prof. Dr. Isabel Hensel wird Impulse und Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Gesetzentwurf vorstellen, die im Anschluss diskutiert werden.

Programm:

Vortrag Dr. Isabell Hensel

Imbiss und Vernetzung

Poetry Slam Jessy James LaFleur

Diskussion mit Expert*innen und Plenum

Markt der Möglichkeiten

Moderation: Karin Fischer und Maret Bening

Um Anmeldung wird bis 3. März gebeten unter:

Karin.Fischer@stadt.lueneburg.de

Maret.Bening@landkreis-lueneburg.de

Eckpunkte aus der Konzeption „Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft„ (djb 2021):

  1. Rahmen: Regulierte Selbstregulierung: Aufdecken und Benennen von diskriminierenden Arbeitsstrukturen und Gegensteuern anhand konkreter Maßnahmen.
  2. Inhaltliche Ausrichtung auf vier Handlungsfelder: Personalstruktur und Personalentwicklung, Entgeltgleichheit, Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz sowie Arbeitszeit und Vereinbarkeit der Lebensbereiche, die in jedem Unternehmen passgenau umzusetzen sind.
  3. Sicherung der Durchsetzung: öffentliche Berichtspflicht, u.a. sozial- und steuerrechtliche Erleichterungen für rechtstreue Unternehmen, Sanktionen bei Nichtbeachtung wie z.B.  Bußgelder oder Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge und Beihilfen.
  4. Gesamter Prozess der Herstellung einer geschlechtergerechten Unternehmenskultur von der Aufdeckung der Diskriminierungslagen, über die Festlegung der Gleichstellungsstrategien bis zu deren Durchsetzung bedarf der staatlichen, aber auch gesellschaftlichen Unterstützung, die dringend bereit zu stellen ist.

Quelle

Film-Matinee zum Frauentag| 12. März 2023 11 Uhr | Scala-Programmkino

Film "Wie im echten Leben" (2021) von Emmanuel Carrère

die renomierte Schriftstellerin Marianne gibt allen Komfort der Pariser Kulturelite auf und reist in die Hafenstadt Caen. Sie will eintauchen in ein Leben zwischen Plackerei und Geldknappheit und ein Buch über die starken Persönlichkeiten schreiben, die diese Welt auf ihren Schultern tragen. Ein Job als Putzfrau erweist sich als Glücksfall: extreme Schinderei, blöde Sprüche vom Chef, unfaire Bezahlung - ein Klassiker der Drecksarbeit...

"Wie im echten Leben" ist ein nach einer wahren Geschichte aufrüttelnd und zutiefst berührend erzähltes Kinoerlebnis. Ein weitsichtiger und sehr aktueller Film über die tiefen Gräben in unserer Gesellschaft und über eine liebevolle Freundschaft, die von der Überwindung träumt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des DGB KV Lüneburg-Harburg Land, des GEW KV Lüneburg, der IG Metall Celle-Lüneburg und des ver.di OV Lüneburg & Landkreis Harburg in Zusammenarbeit mit dem Scala-Programmkino, dem Lüneburger Frauennetzwerk und dem Sozialverband Deutschland (SoVD) Kreisverband Lüneburg-Lüchow

Allgemeine Kontaktmöglichkeiten

Persönlich

Infothek
Am Graalwall 4, Gebäude 4
(gegenüber Parkpalette Am Rathaus)
21335 Lüneburg

Mo-Do

Fr

07:30 bis 16:30 Uhr

07:30 bis 12:30 Uhr

Telefonisch

Telefonzentrale
+49 4131 26-0

Mo-Do

Fr

08:00 bis 16:00 Uhr
08:00 bis 12:00 Uhr

Digital

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