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European Energy Award

Welchen Weg in Richtung Klimaschutz schlägt der Landkreis Lüneburg ein? Wie lässt sich noch mehr CO2 einsparen? Diese Frage bewegt ab sofort ein Team aus zehn Führungskräften der Kreisverwaltung unter der Leitung von Janna Sophie Hoveida, Fachdienstleiterin Kreisentwicklung, Wirtschaft und Klimaschutz. Der Landkreis Lüneburg strebt an 2030 klimaneutral zu sein – ein zentrales Instrument dafür ist der European Energy Award. 

Alle Informationen auf einen Blick

Ansprechpersonen

Hier wird Ihnen weitergeholfen

Landkreis Lüneburg
Kreisentwicklung, Wirtschaft, Klimaschutz
Janna Sophie Hoveida
Fachdienstleiterin
+49 4131 26 - 1371+49 4131 26 - 2371E-Mail senden
Landkreis Lüneburg
Kreisentwicklung, Wirtschaft, Klimaschutz
Loisa Kruse
+49 4131 26 - 1590+49 4131 26 - 2590E-Mail senden
Landkreis Lüneburg
Kreisentwicklung, Wirtschaft, Klimaschutz
Rebecca Soffert
+49 4131 26 - 1617+49 4131 26 - 2617E-Mail senden

Ziele des European Energy Awards

Kern des European Energy Awards (eea) ist ein Managementverfahren, bei dem die verschiedenen Fachdienste des Landkreises einbezogen werden und als sogenanntes Energieteam den Prozess verantworten.

Der Landkreis Lüneburg hat ein Arbeitsprogramm zusammengestellt, welches konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung enthält:

  • Analysieren – Durchführung der Ist-Analyse
  • Planen – Erstellung des Arbeitsprogramms
  • Durchführen – Umsetzung der Projekte
  • Prüfen – Audit
  • Anpassen – Aktualisierung der Ist-Analyse
  • Zertifizierung und Auszeichnung

Als Zertifizierungsverfahren macht der eea Erfolge der kommunalen Klimaschutz- und Energiepolitik sichtbar und messbar: Gemeinsam mit allen Akteuren werden lokale Möglichkeiten ermittelt und konkrete Ziele gesetzt, um den Klimaschutz in der Region weiter voranzutreiben. In einem nächsten Schritt wird, gemeinsam vom eea-Berater und dem Energieteam, ein Maßnahmenkatalog erstellt, das sogenannte Energiepolitische Arbeitsprogramm (EPAP/Masterplan). Was der Kreis – auch gemeinsam mit der Hansestadt – in punkto Klimaschutz schon erreicht hat, zeigt ein Blick zurück: 100-Prozent-Erneuerbare-Energien-Region, Klimaschutzkonzepte für Gebäude und Radverkehr, 100 Prozent Ökostrom für die kreiseigenen Gebäude, unzählige Beratungskampagnen für Haushalte, Kommunen und Unternehmen stehen auf der Liste. „Dies alles in der IST-Analyse zusammenzutragen, ist die erste Aufgabe für das neu gegründete Energieteam“, erklärte Beraterin Kornelia Gerwien-Siegel. Dabei werden die Themenbereiche Entwicklungsplanung, Raumordnung, Kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung, Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation untersucht. Mit Hilfe des eea-Tools erfasst der Kreis systematisch alle energierelevanten Aktivitäten, kann diese bewerten und kontinuierlich überprüfen.

Hintergrund

Der European Energy Award ist ein europaweites Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren. Mittlerweile nehmen mehr als 1.500 Kommunen in 16 Ländern daran teil, bisher allerdings nur wenige Kommunen aus Niedersachsen. Die Klimaschutzaktivitäten einer Kommune oder eines Landkreises werden erfasst und bewertet. In einem nächsten Schritt wird, gemeinsam vom eea-Berater und dem Energieteam, ein Maßnahmenkatalog erstellt, das sogenannte Energiepolitische Arbeitsprogramm. Jedes Jahr findet eine interne Überprüfung durch den eea-Berater statt, spätestens alle drei Jahre wird der Prozess durch einen externen Auditor überprüft. Eine Kommune wird dann mit dem European Energy Award ausgezeichnet, wenn sie 50 Prozent der maximalen Punktausbeute erreicht. Bei 75 Prozent wird der European Energy Award in Gold verliehen.

Aktueller Stand

Das Energieteam des Landkreises Lüneburg hat im Sommer 2022 das Energiepolitische Arbeitsprogramm entwickelt, sodass nun ein Maßnahmenkatalog vorliegt, um dem Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen. Sobald das EPAP politisch beschlossen wurde, kann das externe Audit vorbereitet werden. Der Landkreis Lüneburg strebt eine eea-Zertifizierung bis Jahresende an. 

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