26.11.2024 - 8 Beantwortung von Anfragen gem. § 17 Geschäftsor...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Betriebs- und Straßenbauausschuss
- Datum:
- Di., 26.11.2024
- Status:
- öffentlich (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
Wortprotokoll
KTA Rodenwald fragt im Hinblick auf den in der LZ erschienenen Artikel über erhebliche Verkehrseinschränkungen infolge diverser Baumaßnahmen in der Hansestadt, ob es keine Abstimmung zwischen den Baulastträgern gebe. Solch chaotische Verhältnisse müssten zwingend vermieden werden.
LR Böther und BL Seegers erläutern, dass der Landkreis keinen direkten Einfluss auf die Baumaßnahmen der Hansestadt habe, jedoch ein Koordinierungskreis an dem u.a. alle im Landkreis Lüneburg zuständigen Straßenbaulastträger, Straßenverkehrsbehörden und Ver- und Entsorgern teilnehmen würden, beim Landkreis eingerichtet worden sei. Hier würden die geplanten Maßnahmen des Folgejahres abgestimmt werden. In der Praxis komme es jedoch häufig zu Änderungen, weil sich beispielsweise Baumaßnahmen unvorhersehbar verzögerten oder kurzfristig dringliche Maßnahmen vorgezogen werden müssten.
KTA Schädel stellt die Frage, ob es auch im Jahr 2025 Nachpflanzungen an Kreisstraßen geben werde.
BL Seegers und Bereichsleiter Scholz erläutern, dass, wie in der Vergangenheit im Betriebsausschuss abgestimmt und den vergangenen Jahren praktiziert, Nachpflanzungen geplant seien. Je nach Ausschreibungsergebnis könne das Kostenvolumen hierfür zwischen 20.000€ und 40.000€ liegen. Der genaue Umfang an Nachpflanzungen werde auch im Rahmen der jährlichen Baumschauen mit der Unteren Naturschutzbehörde und einem Baumgutachter festgelegt.
Wie wiederholt ausgeführt, seien Verkehrssicherheitsbelange zu berücksichtigen. Grundsätzlich gebe es Empfehlungen, wonach zur Vermeidung von Baumunfällen ein Abstand von 7,50m zwischen Baum und Straße eingehalten werden solle. Dies sei an unseren Kreisstraßen jedoch nicht möglich, so dass ausnahmsweise in Baumlücken in bestehenden Alleen oder erhaltenswerten Baumreihen nachgepflanzt werden könne. Bei bestehenden Unfallhäufungsstellen käme dieses jedoch nur im Zusammenhang mit passivem Unfallschutz (Schutzplanken) in Betracht.
KTA Köhlbrandt hebt hervor, dass seiner Meinung nach dieses Thema bereits in den letzten Jahren abschließend geklärt worden sei. Anstelle von Baumpflanzungen mit entsprechendem Unfallrisiko, sollten mehr Hecken gepflanzt werden.









