21.08.2025 - 1 Einwohnerfragestunde gemäß § 6 Ziffer 1 i.V.m. ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Ausschuss für Mobilität
- Datum:
- Do., 21.08.2025
- Status:
- öffentlich/nichtöffentlich (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
Wortprotokoll
Frau Heidrun Lippert fragt, ob zukünftig vom Zeltberg bzw. vom Kreideberg aus kommend, auch weiterhin Busse von der Haltestelle Reichenbachkreuzung/Bürgeramt zum Markt fahren würden. Zweitens möchte sie darauf hinweisen, dass der Begriff alte Menschen in der Synopse zum NVP fehle. Und drittens fragt sie, ob eine Evaluation des ÖPNV in Zukunft nur durch Fahrgastzählungen stattfinden werde oder auch über andere Instrumente, um Menschen zu erreichen, die den ÖPNV nicht nutzten.
KTA Blankenburg, Vorsitz sagt, dass der Beschluss zum Nahverkehrsplan (NVP) in der ersten Septemberwoche gefasst werde. Bis dahin werde die Politik noch einmal genau schauen, ob es bei den Erläuterungen und Formulierungen der Verwaltung in der Synopse einen Änderungsbedarf gebe oder nicht.
Frau Harlfinger-Düpow, FDL Mobilität sagt, dass bei einer Evaluation immer möglichst viele Menschen erreicht werden sollten. Außerdem sei der Fachdienst in seinem laufenden Geschäft ständig mit Menschen im Gespräch. Hierbei begrüße der Landkreis jeden Hinweis auf das, was verbessert werden könnte im Lüneburger ÖPNV.
Merle Riecke, Leitung Verkehrsplanung MOIN ergänzt zum Thema Zeltberg/Kreideberg, dass die Busse von dort aus den Markt nicht mehr anfahren würden, weil sich die MOIN für einen 20 Minuten-Takt entschieden habe, der damit umgesetzt werden könne. Das hieße aber nicht, dass dies immer so bliebe. Die MOIN werde jetzt erst einmal (red.:ab Jahresbeginn 2026) so anfangen und danach könne immer noch weiter entschieden werden, ob Linienänderungen erfolgen sollten.
Frau Harlfinger-Düpow, FDL Mobilität liest eine schriftliche Anfrage von Herrn Topp aus Reppenstedt zum TOP 6 (Synopse NVP) vor. Er stellt die Frage, wann über den NVP beschlossen werde. Frau Harlfinger-Düpow antwortet, dass dies am 03.09. im Ausschuss für Mobilität geschehen werde und die Unterlagen dann auch online gestellt würden. Danach müssten noch der Kreisausschuss und der Kreistag entscheiden.
Außerdem fragt Herr Topp nach den Stellungnahmen zum NVP der Samtgemeinde Gellersen. Diese fänden sich in der Synopse nicht wieder. Mareike Harlfinger-Düpow sagt, dass die Verwaltung die Stellungnahme aus Gellersen bearbeitet habe und die Antworten in der aktuellen Version der Synopse vorlägen.
In einer dritten Frage möchte Herr Topp wissen, warum bei der laufenden Nummer 263 in der Synopse zur geänderten Linienführung der Linie 5013 die Verwaltung die dortigen Anmerkungen so abwäge, dass eine Aufnahme in den NVP „nicht erforderlich“ laute.
Frau Harlfinger-Düpow, FDL Mobilität sagt, dies sei so, weil Linienanpassungen zum laufenden Geschäft der Verwaltung gehörten und nicht zum NVP. Dafür biete sie Herrn Topp einen Austausch mit dem Fachdienst an.
Die Frage vier betrifft unter der Synopsennummer 275 die Evaluation des Busverkehrs in der Hansestadt. Auch hier bietet Frau Harlfinger-Düpow an, in den direkten Austausch zu gehen.









