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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Auszug

10.12.2025 - 14 Bedienkonzept und Tarif im On Demand-System (ÖP...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

KR Müller erläutert, dass zum 01.01.2026 durch das ÖPNV Taxi der Rufbus und das Anrufsammeltaxi abgelöst werden. Dafür sei viel Vorbereitung notwendig. Den Rufbus würden etwa 36.000 Nutzende im Jahr nutzen. Es geben 18 Linien die über das Jahr gesehen schwach genutzt würden.  Einzelne Linienfahrten im Liniensystem hätten 2 Nutzer. Darum wurde eine Datenanalyse durchgeführt. Die Daten zur Auswertung seien von der KVG zur Verfügung gestellt worden. In den nächsten Monaten würde auch für die Moin nach und nach ein Zählsystem eingeführt. Bei der Analyse des Rufbussystems seien insgesamt die 18 Linien angeschaut und Linien sowie Einzelfahrten mit den höchsten Nachfragen herausselektiert worden. Diese sollen künftig im künftigen Liniennetzt bedient werden. Die

 

 

 übrigen sollen mit dem ÖPNV Taxi abgedeckt werden. Das ÖPNV Taxi sei in dem Moment, in dem kein regulärer Linienverkehr vorhanden sei, die Ergänzung zum ÖPNV. Damit dieses möglich werde, brauche es eine Sondervereinbarung mit den örtlichen Taxiunternehmen. Diese Sondervereinbarung diene dazu, eine saubere, rechtliche Ausgestaltung zu schaffen die auch EU-Beihilferechtskonform ist. Es muss eine rechtliche Rahmenbedingung geschaffen werden in welcher geregelt werde, wie die Verträge ausgestaltet werden. Die Sondervereinbarung sei nicht abschließen und es können auch künftig weitere Taxiunternehmen eingebunden werden. Das gesamte Gebiet des Landkreises sei als Bediengebiet definiert worden. Ebenso seien Zeiten festgelegt worden. Das ÖPNV Taxi – hvvhop - könne mit einem gültigen Ticket genutzt werden auf das dann Aufschläge vorgesehen seien. Es sei Kompromissvorschlag erarbeitet worden, welcher vorsehe einen Zuschlag von 2,50 € für eine Einzelfahrt. Es gebe auch Wochen- und Monatskarten. Weiterhin sei ein Nachtzuschlag von 3,00 Euro (21.00 Uhr bis 23.00 Uhr) und nach 23.00 Uhr ein höherer Zuschlag. Es werde mit 50 bis 60 Taxen gestartet. Auch in der Stadt sei es möglich ein hvvhop Taxi zu buchen wenn es kein Angebot des ÖPNV gebe sowie im Wohngebiet Wilschenbrucher Weg.

 

KTA Hinners betont, dass seit 1997 durch die Anrufsammeltaxi Verkehrsleistungen in den Abendstunden und durch die Rufbusse im ländlichen Raum erbracht würden . Nun würde beides durch ein anderes System ersetzt werden. Insgesamt ein besseres System als das alte. KTA Hinners nennt Beispiele für Verbesserungen. So würden stark frequentierte Strecken mit in den Linienverkehr übernommen. Er geht auf die Details für die Nutzung von hvvhop ein. Besonders für den ländlichen Raum sei dieses System eine große Verbesserung. Weitere Verbesserungen könnten nach den ersten Erfahrungen eingepflegt werden.

 

KTA Glodzei geht auf das abzulösende, teure Rufbussystem ein. Das neue ÖPNV Taxi sei toll. Bei der Tarifgestaltung sei seine Fraktion allerdings unzufrieden. Bei anderen hvvhop Nutzerinnen in anderen Landkreisen werde kein Nachtzuschlag erhoben. Das Tarifsystem sei kompliziert. Es sollte einfach und unkompliziert gestaltet werden.

 

KTA Kastens bedankt sich bei allen Mitgliedern im Mobilitätsausschuss, welche an dieser Lösung konstruktiv mitgearbeitet haben. Es habe gute Beschlüsse gegeben wie z.B. stark nachgefragte Rufbuslinien in den Linienverkehr zu übernehmen. Er bedankt sich noch einmal beim Fachdienst Mobilität bei der Ausarbeitung der Verträge mit den Taxiunternehmen zum ÖPNV Taxi. Es gebe momentan sehr viele Informationsveranstaltungen in denen das Konzept vorgestellt und erklärt wird. Er bitte um Zustimmung dieser Vorschläge.

 

KTA Theißen fragt ob das ÖPNV Taxi komplett durch den Landkreis finanziert werde oder ob die Gemeinden an den Kosten beteiligt würden.

 

KR Müller antwortet, es sei ein Grundbetrag für alle Samtgemeinden errechnet worden. Das seien insgesamt 300.000 Euro welche beigesteuert werden sollen von den Gemeinden und der Hansestadt. Der Unterschiedsbetrag zum Taxenbetrag werde dann vom Landkreis an die Taxenunternehmen gezahlt.

 

KTA Schröder-Ehlers betont, dass ihre Fraktion das System unterstütze. Das System sei für die Fläche des Landkreises eine sehr gute Alternative. Sie möchte aber den Fokus noch einmal auf die Stadt richten und hier auf den Ersatz des ASM. Es sei vorgesehen, dass es in einem 2 km Radius keine Bedienung in der Stadt geben werde. Es werde in der Stadt ziemlich große Bedienlücken geben, auch wenn der neue Nachtbus fahre. Ihre Bitte sei, sich diese Parameter noch einmal genau anzuschauen. 

 

KR Müller verweist noch einmal auf die ursprüngliche Idee ASM. Dies sei für die Menschen die aus der Stadt hinaus in die Fläche fahren gedacht gewesen. Dies sei zu einer Flächenbedienung innerhalb der Hansestadt geworden. Dies sei noch gerade akzeptabel gewesen aber jetzt gebe es die Möglichkeit, ein ganz neues System aufzusetzen. Für die Stadt seien Nachtbusse vorgesehen. Es gebe Rückmeldungen was das Rufbussystem als auch das ASM betreffe. Dies sei nicht immer komfortabel bzw. es gebe manchmal gar keine Verbindung und entsprechend auch keine Fahrt. Dieses soll verbessert werden. Es werde aber geprüft wo noch Nachbesserungen für die Stadt möglich seien.

 

KTA Schröder -Ehlers betont noch einmal, dass sie die Verbesserungen in der Fläche sehr begrüße aber das gute Angebot in der Fläche sollte nicht gegen eine deutliche Verschlechterung in der Stadt ausgespielt werden.

 

KTA Burckhardt möchte ergänzen, dass auch ihre Gruppe die Tarifgestaltung kritisch sehe. Der Landkreis erhebe als einziger einen Nachtzuschlag. Im Mobilitätsausschuss sei in Kompromissvorschlag vorgelegt worden, welcher aber nicht ausreiche. Der Tarifgestaltung werde ihre Gruppe nicht zustimmen.

 

 

 

 

 

 

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Beschluss

Geänderter Beschluss: geänderte Inhalte sind mit fetten Buchstaben gekennzeichnet

 

Der Kreistag stimmt dem vorgestellten Bedienkonzept in den folgenden Punkten zu:

  1. Das On Demand-System trägt den Namen hvv hop.
  2. Der Fahrpreis je Fahrt setzt sich wie folgt zusammen: Basis ist ein gültiges Ticket für den ÖPNV, zusätzlich wird ein Zuschlag gezahlt: Einzelfahrt 2,- €, Wochenkarte 10,- €, Monatskarte 30,- €,Nachtzuschlag 21 - 22.59 Uhr 2,- €, Nachtzuschlag ab 23 Uhr 5,- €, Haustürbedienung bis 21 Uhr 3,- €.
  3. Eine Haustürbedienung ist möglich und wird ab 21 Uhr kostenlos angeboten. In den restlichen Betriebszeiten erfolgt eine Haustürbedienung gegen Aufschlag in Höhe von 3 Euro je Fahrt. Mobilitätseingeschränkte Personen können eine Haustürbedienung in den gesamten Betriebszeiten ohne Zuschlag in Anspruch nehmen.
  4. Die Bedienzeiten des On Demand-Systems sind wie folgt:

Montag bis Donnerstag:  05:00 – 00:15 Uhr

Freitag:    05:00 – 03:15 Uhr

Samstag: 08:00 – 03:15 Uhr

Sonntag:  08:00 – 00:15 Uhr

  1. Die Einrichtung von virtuellen Haltepunkten wird nach dem Betriebsstart geprüft und ggf. umgesetzt.
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Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich bei 13 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen zugestimmt

 

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