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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Auszug

24.03.2026 - 6 Einführung eines mobilen Infrastrukturkatasters...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Fachgebietsleiter Westermann stellt anhand einer Power-Point-Präsentation das mobile Infrastrukturkataster iKat vor. Die Präsentation werde dem Protokoll als Anlage beigefügt. Bei iKat handele es sich um eine mobile Softwarelösung, die speziell für Apple-Geräte entwickelt worden sei. Eine Ausweitung auf Android-Geräte sei nicht auszuschließen. Der wesentliche Vorteil dieses Systems liege darin, dass es auch ohne Internetverbindung genutzt werden könne. Es biete einen Zugang zu Geodaten und zu Dokumenten, die die Einsatzplanung und Einsatzdurchführung vereinfachen und verbessern. Einsatzrelevante Standorte oder Flächen können festgelegt werden. Darüber hinaus stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung. So könne beispielsweise ein beliebiger Radius um die Einsatzstelle gezogen werden, um eine Evakuierungszone festzulegen. Die Verwaltung verfüge mit TerraWeb bereits über ein Geodatenportal. Dies besitze jedoch keine offline-Funktion und sei deshalb nicht vergleichbar mit iKat. Mit iKat können die Einsatzkräfte bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle wichtige Informationen gewinnen.

 

Das System sei den Hauptverwaltungsbeamten bereits vorgestellt worden und auf großes Interesse gestoßen. Die Kameraden der Feuerwehren müssten mit iPads ausgestattet werden, um iKat zu nutzen. Die iPads würden von den Gemeinden finanziert werden. Die Kosten für die Beschaffung der Software seien jedoch vom Landkreis Lüneburg zu tragen. Diese belaufen sich auf 6.000 Euro netto. Es müsste zudem zusätzliches Personal eingesetzt werden, um die Einführung des Systems zu begleiten und dauerhaft zu betreuen.

 

Kreisbrandmeister Lanius weist darauf hin, dass die Waldbrandeinsatzkarten bislang nur in Papierform vorliegen und in einem bestimmten Rhythmus erneuert werden. Dadurch seien die Karten faktisch nie vollkommen auf dem neuesten Stand. Mit iKat wäre stets die aktuellste Version auf dem iPad verfügbar.

 

KTA Mertz hält die Einführung dieses Systems für die Feuerwehren für sinnvoll. Sie bittet um weitere Informationen zum dem erforderlichen Aufwand.

 

Fachdienstleiterin Sachse erläutert, dass die Einführung dieses Systems ohne zusätzliches Personal nicht realisierbar sei. Es sei eine zusätzliche Stelle erforderlich. Gegebenenfalls müssen die Gemeinden sich anteilig an den Kosten beteiligen. In diesem Jahr sehe der Stellenplan keine neue Stelle mehr vor. Der Start könne deshalb erst im nächsten Jahr erfolgen, wenn entsprechendes Personal verfügbar wäre. Es handele sich um eine dauerhafte Aufgabe, die auch laufende Kosten mit sich bringe.

 

Auf Nachfrage von KTA Mues weist Fachgebietsleiter Westermann darauf hin, dass die Beauftragung einer externen Firma aufgrund von datenschutzrechtlichen Bedenken schwierig sei. Die Kosten in Höhe von 6.000 Euro für die Software sei ein günstiges Einstiegsangebot. Es sei mit einer deutlichen Preissteigerung zu rechnen.

 

KTA Thiemann spricht sich für die Einführung des Systems aus. Ein früher Beginn wäre vorteilhaft. Die Frage bezüglich des benötigten Personals sei noch in den Fraktionen zu klären.

 

Landrat Böther schlägt vor, dass ein vorbehaltlicher Beschluss gefasst werden könne. Die Einführung des Systems werde zwar befürwortet, könne zurzeit jedoch nicht finanziert werden. Das Personalbudget für 2026 sei vollständig ausgereizt. Sollte es in 2026 zu einem Nachtragshaushalt kommen, könne dieser Punkt auf die Liste gesetzt werden.

 

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Beschluss

Beschluss:

Die Einführung eines mobilen Infrastrukturkatasters für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz (iKat) unter finanzieller Beteiligung der teilnehmenden Kommunen wird befürwortet. Vor einer Beschlussfassung wird die Angelegenheit zur Beratung in die Fraktionen gegeben.

 

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Abstimmungsergebnis

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig

 

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