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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Auszug

12.08.2024 - 5 Endlagersuche: Überblick über Sachstand und Ver...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Albrecht berichtet über den aktuellen Sachstand zur Endlagersuche in Deutschland. Dabei geht sie auch auf die Strukturen des Verfahrens und die beteiligten Akteure ein. Die dazugehörige Power-Point-Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt (siehe Anlage 2).

 

KTA Glodzei chte wissen was getan werde, um den Lobbyismus aufzufangen.

 

Frau Albrecht antwortet, dass eine wissenschaftliche Herangehensweise mit festgelegten Kriterien zugrunde gelegt werde. Auf diese Weise soll eine Einflussnahme verhindert werden.

 

KTA Hofmann fragt, ob es für Lüneburg einen konkreten Zeitplan gebe.

 

Frau Albrecht kann die Frage nachvollziehen. Dies könne jedoch nur die BGE beantworten. Lüneburg liege in einem Teilgebiet. Mehr wisse man nicht.

 

KTA Hinners fragt, ob nach Abschluss von Phase 1 noch Standortsicherungen mit Bohrungen möglich sind.

 

Frau Albrecht hrt aus, dass das Bundesamt dem nicht im Weg stehen wolle. Es können Anträge gestellt werden, die dann geprüft werden. Dies sei noch innerhalb von 6 Monaten nach Beginn von Phase 2 möglich.

 

Frau Zaghdoudi präsentiert nun die Lagerungstechniken der europäischen Nachbarländer anhand einer Power-Point-Präsentation (siehe Anlage 3). Dabei geht sie insbesondere auf die Situation in Frankreich, in der Schweiz und in Finnland ein.

 

KTA Hofmann fragt, ob die einzulagernde Menge in den drei genannten Ländern vergleichbar sei mit der einzulagernden Menge in Deutschland.

 

Frau Zaghdoudi antwortet, dass ihr keine konkreten Angaben zu den Mengen an hochradioaktivem Abfall in den Nachbarländern bekannt seien. Frankreich verfüge über eine Wiederaufbereitungsanlage.

 

KTA Meister merkt an, dass das Volumen des radioaktiven Abfalls eher unproblematisch sei. Es gehe vielmehr um die Frage der Sicherheit.

 

Auf Nachfrage von KTA Glodzei hrt Frau Zaghdoudi aus, dass die Endlagertypen der Nachbarländer nicht unbedingt für Deutschland geeignet seien. Man könne das nur schwer auf Deutschland übertragen, da es auch auf die vorhandenen Wirtsgesteine ankomme. In Deutschland seien drei verschiedene Wirtsgesteine vorhanden, Finnland und Frankreich hingegen haben nur ein Wirtsgestein.

 

KTA Hinners fragt nach den schwach-radioaktiven Abfällen.

 

Frau Zaghdoudi erklärt, dass die Schachtanlage Konrad als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle bestehen bleibe.

 

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Beschluss

Beschluss:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis

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