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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Vorlage

Berichtsvorlage - 2026/113

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Berichtsvorlage - Beschlussfassung nicht erforderlich.

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Sachverhalt

Der Schulgrundsatzausschuss von Hansestadt und Landkreis Lüneburg hat in seiner Sitzung am 13.01.2025 einstimmig empfohlen, dass der Stadtrat und der Kreistag die Initiierung eines umfassenden und extern moderierten Schulentwicklungsprozesses für die weiterführenden Schulen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg beschließen (VO/11674/24).

Ziel dieses gemeinsamen und partizipativen Prozesses ist die Entwicklung einer zukunftsfähigen Schulstruktur unter Berücksichtigung einer bedarfsorientierten und datenbasierten Planung sowie der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Hansestadt und Landkreis Lüneburg und der Einbindung von Schulgemeinschaften, Eltern und Schüler:innen.

Nachdem der Kreistag des Landkreises Lüneburg am 11.02.2025 und der Rat der Hansestadt Lüneburg am 13.02.2025, welche Initiierung dieses Prozesses beschlossen haben, wurde durch die Verwaltungen die externe Moderation vergaberechtlich ausgeschrieben. Der Zuschlag im Vergabeverfahren konnte dann nach Prüfung der Angebote und einer Produktvorstellung an die paseo GmbH erteilt werden.

Der erste von insgesamt vier Workshops fand am 04.02.2026 in der Aula der IGS Kreideberg unter breiter Beteiligung von Politik, Schulleitungen, Eltern- und Schülervertretern, Vertreter:innen des RLSB Lüneburg und der beiden Schulträger statt. Im ersten Workshop wurden die im Vorfeld aufbereiteten Daten zur Ausgangslage der weiterführenden Schulen vorgestellt und in mehreren Kleingruppen an den Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen in Bezug auf die Themenfelder „Oberschule“, „gymnasiale Oberstufen“ und „Integrierte Gesamtschulen“ gearbeitet.

Im zweiten Workshop am 12.03.2026 wurde in regional zusammengestellten Kleingruppen an Aspekten für die weitere Szenarienentwicklung für die Schullandschaft in Hansestadt und Landkreis Lüneburg gearbeitet. Die nächsten beiden Workshops sollen am 28.04.2026 und am 11.06.2026 stattfinden; diese befinden sich gerade in detaillierter Vorbereitung.

Ausgehend vom Schulgrundsatzausschuss am 13.01.2025 und den im Nachgang erfolgten Beratungen in den politischen Gremien von Hansestadt und Landkreis Lüneburg bestand darüber Konsens, dass der Schulentwicklungsprozess noch vor der Kommunalwahl 2026 abgeschlossen sein soll. Anspruch aller am Prozess beteiligten Akteure ist die transparente Erarbeitung von bedarfsgerechten, datenbasierten, zukunftsfähigen und rechtlich tragfähigen Lösungsvorschlägen für die gemeinsame Gestaltung der Schullandschaft der nächsten Jahre.

Die beiden Workshops haben deutlich gemacht, dass der gemeinsame und partizipative Prozess auf einem guten Weg ist und bereits wichtige Impulse gesetzt hat. Um die Ergebnisse in der gewünschten Qualität weiterzuentwickeln und zu einem tragfähigen Abschluss zu bringen, ist ein größerer zeitlicher Rahmen erforderlich, sodass ein Abschluss vor den Kommunalwahlen 2026 nicht realistisch ist. Die zwei durchgeführten Workshops haben gezeigt, dass die Ausgangslagen der weiterführenden Schulen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg mitunter sehr unterschiedlich sind und der Fokus auf der eigenen Schule/Schulform und den damit verbundenen Herausforderungen liegt. Der bisherige Stand im Prozess ermöglicht noch kein von allen Beteiligten getragenen Blick auf mögliche Szenarien für die gesamte Schullandschaft.

 

Im Feedback nach den beiden Workshops wurde deutlich, dass gerade der inhaltliche und fachliche Austausch untereinander als sehr gewinnbringend und bereichernd für die Arbeit im Prozess empfunden wird. Dieser Austausch über Ansichten und Vorstellungen verschiedenster Art für die Gestaltung der Schullandschaft ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Der Wunsch nach mehr Zeit im Prozess wird regelmäßig geäußert.

 

Die weiterführenden Schulen sind im Hinblick auf die anstehenden Abschlussprüfungen bis zum Ende des laufenden Schuljahres zeitlich eng eingebunden, wobei gerade die Partizipation der Schulleitungen für den Erfolg des Prozesses maßgeblich ist.

 

Nach alledem ist es aus Sicht der beiden Verwaltungen notwendig, dass der Prozess über den bisher geplanten Zeitplan hinaus ausgedehnt wird, um so unter Einbindung aller relevanten Akteure zu einem inhaltlich und zeitlich gelungenen Prozessabschluss zu kommen.

Die Verwaltungen von Hansestadt und Landkreis Lüneburg werden in der Sitzung präsentieren.

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Finanz. Auswirkung

a) für die Umsetzung der Maßnahmen: _____________0_€

 

b) an Folgekosten:    ______________€

 

c) Haushaltsrechtlich gesichert:

 

 

   im Haushaltsplan veranschlagt

 

   durch überplanmäßige/außerplanmäßige Ausgabe

 

   durch Mittelverschiebung im Budget

   Begründung:

 

   Sonstiges:

 

d) mögliche Einnahmen:

 wenn ja, umsatzsteuerliche Relevanz der Einnahmen:

 

   ja

 

   nein

 

   klärungsbedürftig

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Beschlüsse

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22.04.2026 - Schulgrundsatzausschuss

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