Antrag an den Kreistag - 2026/216
Grunddaten
- Betreff:
-
Änderungsantrag der CDU-Fraktion vom 19.06.2026 zum Thema "Änderungsantrag zum Antrag der Fraktionen von FDP/Unabhängige und SPD : „Kultur statt Akten – Nutzung des ehemaligen Behelfskrankenhauses unter der OBS Oedeme“
- Vorlageart:
- Antrag an den Kreistag
- Klimacheck:
- keine oder geringe Klimawirkung
- Federführend:
- Büro des Landrats/ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
- Bearbeitung:
- Silke Zipser
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Kreisausschuss
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Beratung
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Erledigt
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Kreistag
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Entscheidung
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25.06.2026
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Beschlussvorschlag
Der Kreistag möge beschließen, den ursprünglichen Antrag wie folgt zu ändern und zu ergänzen:
- Der Landrat wird beauftragt zu prüfen, inwieweit das ehemalige und entwidmete Behelfskrankenhaus unter der Oberschule (OBS) Oedeme als Zivilschutzanlage und Katastrophenschutz-Lagezentrum für den Landkreis Lüneburg reaktiviert und genutzt werden kann.
- Für die Übergangszeit bis zu einer finalen Entscheidung über eine zivilschutzrechtliche Nutzung wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für eine zeitweise Gemeinschaftsnutzung der Räumlichkeiten zu erarbeiten. Dabei sind die Flächen so aufzuteilen, dass sowohl das Lüneburg Museum und das Deutsche Salzmuseum (als museales Lager) als auch der Landkreis Lüneburg (als Zwischenlager für Bauakten) die Räume parallel und einvernehmlich nutzen können.
Sachverhalt
Die aktuelle weltpolitische Lage und die zunehmenden Extremwetterereignisse machen eine kritische Überprüfung und Stärkung unserer regionalen Zivilschutz- und Katastrophenstrukturen dringend notwendig. Das ehemalige Behelfskrankenhaus unter der OBS Oedeme bietet aufgrund seiner baulichen Substanz und unterirdischen Lage potenziell wertvolle Schutzinfrastrukturen, die im Ernstfall als Lagezentrum dienen könnten. Bevor eine rein zivile oder kulturelle Nachnutzung dauerhaft festgeschrieben wird, muss zwingend die Eignung für den Katastrophenschutz geprüft werden.
Gleichzeitig nehmen wir die Raumnot und die Interessen aller Beteiligten ernst. Sowohl die Sicherung des kulturellen Erbes durch die Museen als auch die Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung bei der Lagerung von Bauakten sind wichtige Anliegen. Eine pragmatische und partnerschaftliche Gemeinschaftsnutzung der Kellerräume ist im Übergangszeitraum die wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung, um allen Anforderungen gerecht zu werden, ohne voreilige Fakten zu schaffen.
Finanz. Auswirkung
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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230,1 kB
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