Beschlussvorlage - 2026/224
Grunddaten
- Betreff:
-
Fortsetzung und weitere Beteiligung des Landkreises Lüneburg am Kooperationsprojekt Kurs Elbe. Von Hamburg bis Wittenberge ("Kurs Elbe 5.0")
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Klimacheck:
- keine oder geringe Klimawirkung
- Federführend:
- Klimaschutz/ Kreisentwicklung/ Wirtschaft
- Bearbeitung:
- Inga Masemann
- Verantwortlich:
- Masemann, Inga
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Ausschuss für Wirtschaft und Touristik
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Beratung
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20.08.2026
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Geplant
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Kreisausschuss
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Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Der Landkreis Lüneburg beteiligt sich für weitere fünf Jahre (2027-2031) am seit dem Jahr 2011 bestehenden Kooperationsprojekt „Kurs Elbe. Von Hamburg nach Wittenberge“ (Kurs Elbe 5.0). Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 EUR jährlich für die Fortführung des Projektes sind in den entsprechenden Haushaltsplänen zur Verfügung zu stellen.
Sachverhalt
Die Landkreise Lüneburg und Harburg, das Herzogtum Lauenburg, der Bezirk Hamburg- Bergedorf sowie die Landkreise Ludwigslust- Parchim und Prignitz haben sich im Jahre 2011 in einem bundesländerübergreifenden Kooperationsprojekt zur Förderung des Wassertourismus auf und entlang der Elbe zusammengeschlossen.
Ausgangspunkt der Kooperation war der Wunsch nach einer strategischen Neuausrichtung der regionalen Zusammenarbeit, um mehr Wertschöpfung durch eine starke, länderübergreifende Elbe-Marke zu generieren. Die Elbe ist eine der prägendsten Landschaftsachsen Norddeutschlands, jedoch wurde ihr Potenzial für Tourismus, Regionalentwicklung und Standortprofilierung lange Zeit nicht ausreichend genutzt. Sowohl für den Übernachtungs- als auch den Tagestourismus bietet die Region ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial.
Auf die Vorlage 2021/347 wird in diesem Zusammenhang verwiesen.
In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Ergebnisse im Projekt erzielt werden. Hierzu gehören unter anderem die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie, der Aufbau einer gemeinsamen Internetpräsenz und Social-Media-Kommunikation, die Weiterentwicklung der Familienmarke ENNI einschließlich Hörgeschichten und Web-App mit Mikroabenteuern sowie verschiedene Maßnahmen zur Vernetzung der touristischen Akteure entlang der Elbe wie beispielsweise dem Elbe- Radweg. Das Projekt hat wesentlich dazu beigetragen, die Region als gemeinsames touristisches Ziel sichtbarer zu machen und die Zusammenarbeit der Partner nachhaltig zu stärken.
Die neue Projektphase ab 2027 verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit weiter fortzuführen und insbesondere die Digitalisierung touristischer Angebote, die Weiterentwicklung der Erlebnismarke ENNI sowie die touristische Infrastrukturentwicklung weiter voranzubringen.
Eine Gesamtübersicht aller realisierten Projekte von Kurs Elbe ist im angehängten Faktenblatt (Rückblick Kurs Elbe) beigefügt. Dem Projekt stehen jährlich insgesamt 60.000 EUR zur Verfügung.
Über die Förderung der Metropolregion Hamburg wurden über die Jahre rund 240.000 EUR eingeworben.
Die Projektleitung für das Projekt Kurs Elbe hat dieses Jahr Frau Ellen Kartenbeck von der Flusslandschaft Elbe übernommen. Die Synergieeffekte mit den Aufgaben der Flusslandschaft Elbe GmbH sind hoch.
Der Landkreis Lüneburg fungiert weiterhin als Projektträger des Gesamtprojektes und koordiniert so alle administrativen Fragen des Projektes wie beispielsweise die Durchführung von Ausschreibungen, Förderanträge und die Finanzierung des Projektes.
Es besteht Einigkeit unter den Partner, die Kooperation für weitere fünf Jahre in der damit nun fünften Kooperationsphase fortzusetzen. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde mit den Partnern unter der Federführung des Landkreis Lüneburg abgestimmt und ist dieser Vorlage beigefügt. Die anteilig benötigten Haushaltsmittel stehen im Haushaltsplan des Landkreis Lüneburg zur Verfügung.
Aus Sicht der Verwaltung stellt die Fortführung der Kooperation eine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit dar, die touristische Entwicklung der Elbregion gemeinsam mit den Partnern fortzuführen und die Sichtbarkeit des Landkreises Lüneburg innerhalb der Metropolregion weiter zu stärken.
Die Umsetzung ist aus der Sicht der Kreisverwaltung sinnvoll und wird daher von der Verwaltung unterstützt.
Finanz. Auswirkung
a) für die Umsetzung der Maßnahmen: _________10.000_____€
b) an Folgekosten: ______________€
c) Haushaltsrechtlich gesichert:
im Haushaltsplan veranschlagt
durch überplanmäßige/außerplanmäßige Ausgabe
durch Mittelverschiebung im Budget
Begründung:
d) mögliche Einnahmen:
wenn ja, umsatzsteuerliche Relevanz der Einnahmen:
nein
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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14,8 kB
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2
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(wie Dokument)
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18,4 kB
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