Demokratie leben!
Die Kreisverwaltung nimmt am Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ teil und setzt seit Januar 2025 die "Partnerschaft für Demokratie" (PfD) im Landkreis um. Über die Partnerschaften für Demokratie werden zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren, gestärkt.
So unterstützt der Landkreis Projekte und Strukturen, die sich für ein respektvolles Zusammenleben, gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige Demokratie einsetzen. Das Antragsformular ist hier und im Bereich Downloads aufrufbar. Das ausgefüllte Formular schicken Sie gerne an pfd-landkreis-lueneburg@lawaetz.de.
Wenn Sie Projektideen für 2026 haben, sprechen Sie uns aber gerne an.
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Alle Informationen auf einen Blick
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Kooperation mit der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung
Die Umsetzung der PfD erfolgt in Kooperation mit der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, die als externe Koordinierungs- und Fachstelle für den Landkreis fungiert. Gemeinsam betreuen Dominique Haas und Dominique Hippeli das Projekt für die Kreisverwaltung. Zu den förderfähigen Projekten zählen unter anderem Workshops für Schulen, Dialogveranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie die Förderung lokaler Initiativen, die sich für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzen.
Die PfD lädt einmal im Jahr alle Interessierten im Landkreis zu einer Demokratiekonferenz ein. Dieses Arbeits- und Vernetzungstreffen dient dazu, sich gemeinsam über die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Landkreis auszutauschen.

FAQ
Wie ist eine PfD aufgebaut?
Federführendes Amt
Für den Landkreis Lüneburg übernimmt da Bildungs- und Integrationsbüro die Rolle des Federführenden Amts. Das Federführende Amt setzt die konkreten Ziele der jeweiligen Partnerschaft für Demokratie in Verwaltungshandeln um.
Koordinierungs- und Fachstelle
Für den Landkreis übernimmt die gemeinnützige Johann Daniel Lawaetz-Stiftung die Rolle der Koordinierungsstelle. Federführendes Amt und Koordinierungs- und Fachstelle berufen gemeinsam ein Bündnis und ein Jugendforum ein. Zu den Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle gehört vor allem die Gesamtkoordinierung unter Zusammenarbeit mit dem Federführenden Amt, dem Bündnis, dem Jugendforum und weiteren Akteurinnen und Akteuren. Die Koordinierungs- und Fachstelle übernimmt die inhaltliche-fachliche Beratung von Interessierten, die Projekte umsetzen (wollen), und begleitet diese. Die Koordinierungs- und Fachstelle ist zuständig für die Öffentlichkeits- und lokale Vernetzungsarbeit.
Bündnis
Das zentrale Gremium einer Partnerschaft für Demokratie stellt das Bündnis das. Das Bündnis setzt sich aus Akteur:innen der Zivilgesellschaft (wie beispielsweise Sportvereinen, Kirchen, Jugendverbände. Freiwillige Feuerwehr oder Kultur- und Bildungseinrichtungen) und der Verwaltung zusammen. Es wirkt an der strategischen Planung und Organisation der Partnerschaft für Demokratie mit. Das Bündnis ist an der Entscheidung über Förderempfehlungen von Projektanträgen aus der Zivilgesellschaft beteiligt.
Jugendforum
Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen sollen lokale und regionale Jugendgremien gestärkt werden. Hierfür werden entsprechende Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Welche Ziele hat die PfD im Landkreis?
Die PfD ermöglicht und stärkt demokratische Selbstwirksamkeit, indem sie gemeinsam mit den Zielgruppen teilhabeorientierte Maßnahmen und innovative Formate entwickelt, die das Erleben von demokratischer Selbstwirksamkeit im unmittelbaren Lebensumfeld ermöglichen.
Die PfD erweitert demokratische Bündnisse, indem sie Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Bündnispartnerinnen und Bündnispartner gewinnen und die Zusammenarbeit mit relevanten Institutionen und Organisationen suchen mit dem Ziel, eine breite lokale Verantwortungsgemeinschaft zu schaffen.
Die Akteurinnen und Akteure der Partnerschaften für Demokratie erhalten Handlungssicherheit mit lokalen Herausforderungen, etwa im Umgang mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Akteurinnen und Akteuren.
Die PfD stärkt die Kompetenzen zur Konfliktbearbeitung, zum Beispiel über Weiterbildung und Vernetzung.
Welche Projekte wurden 2025 gefördert?
Es wurden mehr als zehn Projekte gefördert. Eine detaillierte Projektübersicht folgt.
Was ist das Bundesprogramm "Demokratie leben!"?
Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ist im Januar 2025 in seine 3. Förderperiode (2025 bis 2032) gestartet. Mit dem Programm fördert das BMBFSFJ zivilgesellschaftliches Engagement auf allen Ebenen des Staates für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander sowie die Arbeit gegen Radikalisierungen und Polarisierungen in der Gesellschaft.
Mehr Informationen finden Sie hier.
Welche weiteren Fördermöglichkeiten gibt es?
Neben der PfD im Landkreis Lüneburg können über das Projekt NDS Hoch 2 fortlaufend diskriminierungskritische Projekte in Schulen gefördert werden.
Außerdem fördert das niedersächische Kultusministerium Projekte zur Förderung von demokratischer Beteiligung von Schülerinnen und Schülern (s. Downloads).
Zivilgesellschaftliche Projekte, z. B.zu den Themen Rechtextremismus, Rassismus oder Antisemitismus können über die Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert werden.
Kontakt-Möglichkeiten
Persönlich
Infothek
Am Graalwall 4, Gebäude 4 (gegenüber der Parkpalette "Am Rathaus")
21335 Lüneburg
Mo-Do
Fr
7:30 bis 16:30 Uhr
7:30 bis 12:30 Uhr
Digital
Schreiben Sie uns eine E-Mail.@Wir antworten bald.








