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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Auszug

18.09.2025 - 11 Nahverkehrsplan des Landkreises Lüneburg für di...

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Wortprotokoll

KR Müller möchte einige Schritte bei der Erstellung des Nahverkehrsplanes hervorheben. In der Zeit von April 2025 bis heute wurde viel Mühe investiert, um ein Beteiligungsverfahren auf die Beine zu stellen. Beteiligt wurden Verbände, Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden und Samtgemeinden. Insgesamt seien 514 einzelne Stellungnahmen eingegangen, welche alle vom Fachdienst Mobilität bearbeitet wurden.

 

Es sei im April eine breite Informationsveranstaltung angeboten worden sowie das Format einer Videokonferenz. Insgesamt bei 7 Veranstaltungen in den Gemeinden habe es Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden und Gemeinden gegeben. Im August wurden die Ergebnisse bei einem Forum im Museum vorgestellt und weitere Gesprächsangebote gemacht. Er möchte ein großes Lob an die beteiligten Kolleginnen und Kollegen aussprechen. Sein Dank gehe aber auch an alle, die sich beteiligt hätten. Die Wünsche seien zahlreich gewesen. Nicht alle konnten berücksichtigt werden, aber ein großer Teil sei in den Vorschlag des Nahverkehrsplanes eingegangen. Besonders oft habe es den Wunsch nach besseren Verbindungen und einer höheren Vertaktung gegeben. Aus der Fläche habe es Wünsche zum ASM und dem Ruf Mobil sowie eines verbesserten Schülerverkehrs gegeben. Besonders überfüllte Schulbusse waren hier ein großes Thema. In der Stadt habe es besonders den Wunsch nach dem Angebot eines späteren Busverkehrs gegeben. Sowie einem größeren Angebot am Wochenende. Auch hier gebe es das Phänomen überfüllter Busse. Diese Fakten wurden auch der MOIN übergeben und würden in den Nahverkehrsplan eingearbeitet. Er bittet um Zustimmung zu der Vorlage.

 

KTA Köhlbrandt beschreibt noch einmal den Werdegang und die Schwierigkeiten, insbesondere durch Personalmangel, bei der Erstellung des Nahverkehrsplanes. Auch er bedanke sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereiches Mobilität. Der Nahverkehrsplan sei das Grundgerüst des Öffentlichen Personennahverkehrs. Er sei aber nicht der Öffentliche Personennahverkehr selbst – dieser laufe separat. Viele hätten dieses verwechselt und hätten sich dadurch auch schlecht mitgenommen gefühlt. Aufgrund der knappen Zeit, sei dies aber von der Verwaltung sehr gut gemeistert worden und im Ausschuss wurde sich immer wieder einstimmig geeinigt. Darum bitte er auch heute um ein möglichst einstimmiges Votum.

 

KTA Glodzei bedankt sich ebenfalls bei allen Beteiligten für die Arbeit an diesem Nahverkehrsplan. Alle Stellungnahmen seien bearbeitet und beachtet worden. Er hoffe auch auf ein möglichst einstimmiges, kraftvolles Votum. In 73 Tagen werde der Busverkehr mit der MOIN vom Landkreis übernommen. Daher sei dies eine ganz besondere Verabschiedung eines Nahverkehrsplanes. Mit diesem eigenen Unternehmen werde sehr viel flexibler auf Bedarfe reagiert werden können. Er hoffe auch auf eine etwas höhere Toleranzschwelle, wenn in der ersten Zeit nach Inkrafttreten noch kleiner Ärgernisse auftreten.

 

KTA Burkhardt möchte einige wesentliche Schwerpunkte thematisieren. Diese seien die Mobilität im ländlichen Raum, die Barrierefreiheit und das sich viele Menschen eine bessere Verbindung wünschten. Es seien wichtige Aspekte, wie zum Beispiel die Reaktivierung der Bahnstrecke nach Bleckede, im Nahverkehrsplan berücksichtigt worden. In diesem Punkt seien aber noch Lösungen zu erarbeiten. Auch ihr Dank gelte der Verwaltung für ihre Arbeit und allen die sich im Rahmen des Beteiligungsprozesses beteiligt hätten.

 

KTA Bothe bedankt sich bei KR Müller und dem gesamten Fachdienst Mobilität für die geleistete Arbeit. Seine Fraktion werde selbstverständlich zustimmen.

 

KTA Schultz möchte auf einige Dinge eingehen, welche für die Stadt Lüneburg wichtig seien. Die Stadt sei der Schmelztiegel des ÖPNV. Es fließe dort vieles zusammen, am ZOB am Sande, am Marktplatz und vielen anderen Orten. Es gebe in Lüneburg aber einen Stadtteil, der sich derzeit abgehängt fühle. Es gehe um den Kreideberg mit 8000 Einwohnern, welche nicht mehr zum Ochsenmarkt fahren könnten. Es habe am Kreideberg eine Unterschriftenaktion mit großer Beteiligung gegeben. Dem konnte nicht nachgekommen werden aber man sei dankbar, dass die Beschlussempfehlung angepasst worden sei. Es werde sicher wie schon gesagt, zu Beginn an der einen oder anderen Stelle Schwierigkeiten geben. Die Linienführungen bekämen andere Namen und andere Nummern und auch dies brauche eine Zeit der Eingewöhnung. Es werde spannend werden und es sei auch noch viel zu tun. Sein Dank gelte ebenfalls der Verwaltung und allen die sich beteiligt hätten.

 

KTA Dr. Müller-Polyzou führt aus, dass auch seine Fraktion diesem Nahverkehrsplan zustimmen werde. Im Fachausschuss seien die Mitglieder tief involviert und beteiligt gewesen. Deshalb freue sich seine Fraktion, dass jetzt auf einem guten Fundament in die Zukunft geblickt werden könne. Auch seine Fraktion danke allen Beteiligten.

 

Vorsitzende Mertz verliest den Beschlussvorschlag und lässt über diesen abstimmen, da es keine weiteren Wortmeldungen gibt.

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Beschluss

Beschluss:

Der Nahverkehrsplan wird in der aktuellen Fassung vom 26.08.2025 beschlossen. Sollte bei der

Linienführung einzelner Linien, die mit dem Betriebsbeginn der MOIN (ab dem 01.01.2026) umgesetzt

werden sollen, noch Anpassungsbedarf bestehen, auch aufgrund der Informationen aus der

Fahrgastzählung und aus Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer und Verbänden, wird dies

erörtert und ggf. angepasst.

 

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Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

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Anlagen zur Vorlage

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