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Abstimmung per Handzeichen in einer Kreistagssitzung.
ALLRIS - Auszug

26.11.2019 - 5 Ergebnisse der Verkehrsunfallkommission 2018

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Der Vorsitzende, KTA Kastens erteilt Herrn Dobslaw, Geschäftsführer der Verkehrsunfallkommission von der Polizeiinspektion Lüneburg, das Wort.

Herr Dobslaw erläutert anhand einer Präsentation (dem Protokoll beigefügt) zunächst die zwischenzeitlich umgesetzten bzw. noch laufenden Maßnahmen zu den dokumentierten Unfallhäufungsstellen des Jahres 2017. Anschließend geht er auf die Dokumentation des Jahres 2018 ein. Die Unfallkommission (UK) schlage folgende Maßnahmen vor:

  • Lfd. Nr.1: Gemeinde Bardowick, Im Kuhreiher/ Hamburger Landstraße (K 46):

Im Rahmen eines Ortstermins sollen nochmals potenzielle Unfallursachen analysiert werden.

Darüber hinaus sollen Abbiegehilfen durch entsprechende Markierungen auf der K 46 angebracht werden.

  • Lfd. Nr. 2: Gemeinde Hohnstorf, Kreuzung B 209/L 219:

Da alle bisher eingeleiteten Maßnahmen dauerhaft nicht zur Verbesserung geführt hätten, erscheine der Bau eines Kreisverkehrsplatzes als einziges probates Mittel zur Unfallreduzierung. Aufgrund der Tatsache, dass auch schon politische Einflussmöglichkeiten in Form einer Resolution ausgeschöpft worden seien, solle hier nochmals Kontakt zur NLStBV aufgenommen werden, um der Notwendigkeit der Maßnahme entsprechenden Nachdruck zu verleihen.

  • Lfd. Nr. 3: Gemeinde Wittorf, K 46/ Hauptstraße, sogenanntes „Wittorfer Eck“:

Die bereits in der letzten Sitzung der UK empfohlene Markierung auf der K 46 zur Einengung des Abbiegebereichs sei zwar schon in Auftrag gegeben worden, aber aufgrund diverser Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen bislang noch nicht aufgebracht worden. Dies werde voraussichtlich im 1. Quartal 2020 geschehen. Zwischenzeitlich habe auch ein Gespräch mit den Bürgermeistern der Gemeinden Wittorf und Handorf sowie der Samtgemeinde Bardowick stattgefunden, in dem festgelegt worden sei, dass für den betreffenden Gefahrenbereich nunmehr eine Ortsdurchfahrt angeordnet werde. Dies führe zu einer deutlichen Geschwindigkeitsreduzierung. Zur Geschwindigkeitskontrolle sollten die neuen Semistationen des Landkreises zum Einsatz kommen.

  • Lfd. Nr. 4: Gemeinde Bardowick, Landwehrkreisel:

Wie bereits in vorangegangenen Sitzungen der UK vorgeschlagen, sei eine dauerhafte Verbesserung der Verkehrsverhältnisse letztlich nur durch den Bau eines größer dimensionierten Kreisverkehrsplatzes zu erwarten. Um dieses trotz der sehr eingeschränkten Platzverhältnisse realisieren zu können, sollten die Möglichkeiten eines ovalen Kreisverkehrsplatzes geprüft werden. SBU werde diese Prüfung mit entsprechender Kostenschätzung (einschließlich erforderlichen Grunderwerbs) vornehmen.

 

Herr Dobslaw geht kurz auf die verkehrslenkenden Maßnahmen in der sogenannten Spitzkehre im Zuge der K 24 bei Alt Garge ein, die ein relativ hohes Medieninteresses ausgelöst hätten und weist darauf hin, dass er hierzu in der nächsten Sitzung am 28.01.2020 eine umfassende Dokumentation vorstellen werde.

 

Auf Nachfrage von KTA Thiemann erläutert Herr Dobslaw, dass die Unfallzahlen von Wildunfällen und entsprechenden Unfallhäufungsstellen der Jägerschaft bekannt seien. Daraus abzuleitende Wildwechselbeschilderungen würden dann gemeinsam mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde festgelegt werden. Das seit einigen Jahren praktizierte Aufstellen von Warndreibeinen sei ebenfalls mit der Jägerschaft abgestimmt worden. Im Hinblick auf die Schaffung von sogenannten Biotopverbunden zwischen Kreisstraßen hebt er hervor, dass es seines Wissens im Landkreis Lüneburg keine „historischen Wildwechsel“ gebe. Die Praxis zeige, dass Stellen mit verstärktem Wildwechsel variabel seien und er sich daher nicht vorstellen könne, wo die Einrichtung von Biotopverbunden zumindest für Haarwild sinnvoll sei. Im Hinblick auf Amphibiendurchlasse sehe das sicher anders aus.

 

 

 

 

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Beschluss

 

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Abstimmungsergebnis

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