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Kriminalpräventionsrat

Der gemeinsame Kriminalpräventionsrat von Hansestadt und Landkreis engagiert sich gegen jede Form von Gewalt im Alltag und sorgt sich um die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mehr Informationen zu den Aufgaben und Projekten des Kriminalpräventionsrats erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Save the date: 25 Jahre Kriminalpräventionsrat - Einladung zum Sommerfest 

Am Samstag, 11. Juni 2022, von 15 bis 17 Uhr feiert der KPR sein 25-jähriges Jubiläum im Wandelgang im Kurpark Lüneburg. Als Rednerinnen und Redner zu Gast sein werden Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Landrat Jens Böther und der Leitende Polizeidirektor der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen Jens Eggersglüß. Es gibt ein musikalisches Rahmenprogramm und jede Menge Unterhaltung für Groß und Klein. Mehr Infos finden Sie im Downloadbereich.

Alle Informationen auf einen Blick

Ansprechpersonen

Hier wird Ihnen weitergeholfen

Landkreis Lüneburg
Telefonzentrale Landkreis Lüneburg
+49 4131 26 - 0+49 4131 26 - 1466E-Mail senden
Landkreis Lüneburg
Geschäftsführerin
Christiane Scholl
Kriminalpräventionsrat
+49 4131 7065 - 851E-Mail senden

Kriminalpräventionsrat: Engagiert gegen Gewalt im Alltag

In vielen Situationen tritt Gewalt im Alltag auf. Um dieser Gewalt entgegenzuwirken wurde im Jahr 1997 der Kriminalpräventionsrat gegründet. Der Rat engagiert sich gegen Gewalt in der Erziehung und Schule, in der Familie, in der Pflege und in Teenagerbeziehungen. Zudem setzt er sich gegen Rassismus und sexualisierte Gewalt ein. Darunter fallen alle Handlungen mit sexuellem Bezug ohne Einwilligung der betroffenen Person.

Darüber hinaus steht für den Kriminalpräventionsrat die Sicherheit von Seniorinnen und Senioren und die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger an wichtiger Stelle. Rechte von Menschen mit Behinderungen werden durch ihn gewahrt und Vernetzung von staatlichen und kirchlichen Institutionen, freien Trägern und engagierten Privatpersonen in die Wege geleitet. Zudem fördert der Rat die Schulmeditation und die „Aktiven Pausen“.

Wir engagieren uns für:

  • Sicherheit von Seniorinnen und Senioren
  • Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürgern
  • Integration von SpätaussiedlerInnen
  • die Wahrung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Gewaltprävention
  • Suchtprävention
  • Vernetzung von staatlichen und kirchlichen Institutionen, freien Trägern und engagierten Privatpersonen

Wir engagieren uns gegen:

  • Gewalt in der Erziehung
  • sexualisierte Gewalt
  • Gewalt in der Schule
  • Gewalt in Teenagerbeziehungen
  • Gewalt in der Familie
  • Gewalt in der Pflege
  • Rassismus

Projekte und Aktionen

Seit seiner Gründung hat der Kriminalpräventionsrat viele Projekte realisiert und Aktionen durchgeführt. So wurden Runde Tische gegen Gewalt in der Familie und Gewalt in der Pflege sowie ein Arbeitskreis für sicheres Bauen und Wohnen eingerichtet. Außerdem wurden der Sprachführer „Amts- und Fachsprache“, Qualitätsstandards für „Selbstverteidigungs- / Selbstbehauptungsangebote“ und ein Bausteinsystem zur Gewalt- und Suchtprävention für Kindertagesstätten und Schulen erstellt. 

Regelmäßig veranstaltet der Kriminalpräventionsrat auch Fachtagungen, zum Beispiel zu den Themen „gewaltfreie Erziehung“, „Gewalt in der Familie“ und „Kinder als Opfer häuslicher Gewalt“.

Mehr Informationen zum Kriminalpräventionsrat

Was ist Kriminalprävention?

Definition von Kriminalprävention

Kriminalprävention umfasst die Gesamtheit aller staatlichen und privaten Bemühungen, Programme und Maßnahmen, welche Kriminalität als gesellschaftliches Phänomen oder als individuelles Ereignis im Voraus verhüten, Straftaten in ihrer Anzahl verringern und deren Folgen mindern soll.

Bausteinsystem Kriminalprävention für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Bausteine der Kriminalprävention für verschiedene Altersklassen

Der Kriminalpräventionsrat hat unterschiedliche "Bausteine", also Lerneinheiten der Gewalt- und Kriminalprävention für eine junge Zielgruppe ausgearbeitet: Von spielerischen Kursen für Kitakinder über Workshops für Grundschulkinder bis hin zu Theaterstücken für ältere Jahrgänge - die Bausteine greifen wie Puzzleteile ineinandner und stellen im Ergebnis ein durchdachtes und „maßgeschneidertes“ Konzept präventiver Maßnahmen dar. 

Durch die vielfältigen Netzwerkpartner:innen des Kriminalpräventionsrates und die Kooperation mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung ist eine nachhaltige und zielführende Präventionsarbeit abgesichert. Jeder Baustein ist einzeln buchbar und kann alterspezifisch ergänzt werden. So entsteht eine durchgängige Betreuung der jungen Menschen zu dieser Thematik.

Eine Übersicht der Bausteine finden Sie im Flyer.

Bausteinsystem Gewaltprävention.

Finanzierung des Bausteinsystems

Die Kosten halten sich in Grenzen. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass Sie diese Projekte durch eine Mischfinanzierung in der Regel problemlos durchführen können (Förderverein der Schule oder Kita, Eigenbetrag der Eltern, grundsätzlich ein jährlich einmaliger Zuschuss des Fördervereins Kriminalprävention in Höhe von 300 Euro).

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die einzelnen Anbieter:innen der Bausteine oder an den Kriminalpräventionsrat in Stadt und Landkreis Lüneburg (siehe unter Ansprechpersonen).

Qualitätsstandards Bausteinsystem

Sorgentelefon für Opfer von Gewalt in der Pflege

Um Betroffenen von Gewalt in der Pflege eine Anlaufstelle zu bieten, hat der Runde Tisch des Kriminalpräventionsrates ein  Sorgentelefon eingerichtet.

Gegen Gewalt in der Familie

Der Runde Tisch gegen Gewalt in der Familie bietet Opfern häuslicher Gewalt über die Homepage www.gegen-gewalt-in-der-familie.de eine Hilfemöglichkeit. Opfer können in 14 verschiedenen Sprachen das Wort "Hilfe" lesen und auf der Homepage alles über ihre Rechte erfahren.

Seit 2011 steht die Homepage für von Gewalt in der Familie Betroffene im Netz und wird besonders von jüngeren Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen genutzt. Da es wissenschaftlich belegt ist, dass Mädchen aus „Gewaltfamilien“ eher zu Opfern in Beziehungen werden und Jungen ein hohes Potential entwickeln, selbst Täter zu werden, soll diese Homepage in der Region möglichst bekannt werden. Ziel ist es, dass potentielle Opfer sich möglichst frühzeitig Hilfe und Unterstützung holen. 

Hintergrundinformationen

Der Runde Tisch gegen Gewalt in der Familie ist eine Arbeitsgruppe des Kriminalpräventionsrates in Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Folgende Institutionen sind vertreten: 

  • Ambulanter Justizsozialdienst Niedersachsen
  • Ärztekammer
  • Amtsgericht
  • BISS (Beratungs- und Interventionsstelle)
  • Diakonieverband
  • Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)
  • Gesundheitsholding Lüneburg GmbH
  • Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt und Landkreis Lüneburg
  • Hebammenverband
  • Kinderschutzbund
  • Kinderschutzzentrum Nordostniedersachsen
  • Kirchenkreis
  • Jugendämter des Landkreises und der Hansestadt Lüneburg
  • Migrationsdienste
  • Opferhilfebüro
  • Polizeiinspektion
  • Staatsanwaltschaft
  • Leuphana Universität.

Ziel des Runden Tisches ist die Vernetzung aller beteiligten Institutionen, um die Hilfen für Betroffene von Häuslicher Gewalt zu koordinieren und zu optimieren. Eine breite Öffentlichkeit soll für dieses Thema sensibilisiert werden, um Opfern Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Wie kann ich den Kriminalpräventionsrat unterstützen?

Kommunale Kriminalprävention lebt vom Ehrenamt. Engagieren Sie sich und arbeiten sie mit für mehr Sicherheit in unserer Region, werden Sie aktiv!

  1. Zum Beispiel als Mitglied im Förderverein Kriminalprävention,
  2. werben Sie für einzelne Projekte,
  3. übernehmen Sie Projektpatenschaften,
  4. spenden Sie Geld für die Präventionsbausteine und Projekte oder
  5. informieren Sie uns, wenn Sie Handlungsbedarf sehen.

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und helfen Sie mit, denn Kriminalprävention geht uns alle an!

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