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Nutztiere und Tierhaltung

Aufgabe des Veterinäramtes ist u.a. die Bearbeitung von Tierschutzangelegenheiten. Dazu zählen unter anderem die Überprüfung von Nutztier- und Heimtierhaltungen sowie Tiertransporten nach tierschutzrechtlichen Kriterien.

Darüber hinaus gehört die Verhütung und Bekämpfung von anzeige- und meldepflichtigen Tierseuchen und sonstigen Tierkrankheiten zum Aufgabengebiet des Veterinäramtes. Hier informieren wir Sie über relevante Tierseuchen in unserer Region.

Alle Informationen auf einen Blick

Ansprechpersonen

Hier wird Ihnen weitergeholfen

Landkreis Lüneburg
Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Gronholz
+49 4131 26 - 1331+49 4131 26 - 2331E-Mail senden

Aktuelles 

SARS-CoV-2 / COVID-19 Infektionen bei Haustieren sind meldepflichtig!

Positive Corona-Tests bei Haustieren sind bei dem Veterinäramt meldepflichtig. Damit soll die Forschung Erkenntnisse über Vorkommen, Übertragung und Ausbreitung des Virus erlangen. Eine Pflicht, das Tier testen zu lassen, besteht allerdings nicht.

Ziel der neuen Meldepflicht von COVID-19-Infektionen bei Haustieren

  • Antworten auf weitergehende und noch ungeklärte Fragen über Vorkommen und Ausbreitung von Corona-Infektionen bei Haustieren liefern.
  • Einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei Tieren in Deutschland vermitteln und so zu neuen epidemiologischen Erkenntnissen beitragen.
  • Dazu beitragen, zukünftig Risiken in Bezug auf die Gesundheit von Tier und Mensch frühzeitig zu erkennen und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen anzuwenden
  • Außerdem ist es dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft möglich, dann die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die EU-Kommission über bestätigte Fälle von Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren in Deutschland zu informieren.

Meldung und Meldeweg

Die Maßnahmen bei einem positiven Untersuchungsergebnis sollten mit dem behandelnden Tierarzt und der Veterinärbehörde vor Ort abgestimmt werden.

Eine Meldung umfasst:

  • das Datum der Feststellung,
  • die betroffene Tierart,
  • den betroffenen Bestand,
  • den betroffenen Kreis oder die kreisfreie Stadt

Meldeweg

  • Der Tierarzt oder das Labor melden an die zuständige Behörde.
  • Diese melden wöchentlich an das Bundeslandwirtschaftsministerium –  unter Verwendung des EDV-Programms "TierSeuchenNachrichten-System".
  • Das "TierSeuchenNachrichten-System" wurde am Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts entwickelt und wird dort betrieben.
  • Sie wird auch bei der Seuchenbekämpfung und zur wissenschaftlichen Datenauswertung genutzt.
  • Nutzer sind die Veterinärbehörden auf allen Ebenen einschließlich des FLI und unseres Ministeriums.

Wichtig: Es besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt hinsichtlich einer bei einem Haustier festgestellten SARS-CoV-2 / Covid-19 Infektion, sondern nur gegenüber der zuständigen Landesbehörde, also dem Veterinäramt. Eine Meldung eines Tierarztes über eine bei einem Haustier festgestellte SARS-CoV-2-Infektion an das Gesundheitsamt kann daher nur auf freiwilliger Basis, also mit Einverständnis des Patientenbesitzers entsprechend den Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung, geschehen.

 

Information des Auswärtigen Amtes zu Fällen von Tollwut in Polen

In Warschau sowie in der die Stadt umgebenden Woiwodschaft Masowien wurden im vergangenen Jahr vermehrt Fälle von Tollwut bei Tieren (nicht nur bei Wildtieren, sondern auch bei Haustieren wie Katzen) gemeldet. Laut zuständigem Amtstierarzt gab es in dieser Region in 2021 über 110 Fälle, viele davon im Stadtgebiet von Warschau. Es wurden daher Pflichtimpfungen bei Katzen in den betroffenen Gebieten angeordnet. Für Hunde besteht in ganz Polen bereits eine Impfpflicht. Bewohner der betroffenen Regionen wurden per SMS auf diese Pflicht hingewiesen und gebeten, Haustiere nicht nach draußen zu lassen. In den besonders tollwutgefährdeten Gebieten ist es außerdem verboten, Messen, Ausstellungen, Wettbewerbe und Shows mit Hunden, Katzen und anderen tollwutgefährdeten Tieren zu veranstalten. Auch das Jagen und Fangen von Wildtieren ist verboten. Eine Ausnahme bildet der sanitäre Abschuss von Wildschweinen.

Auf die Ansteckungsgefahr insbesondere von illegal aus Polen verbrachten Hunden und Katzen weist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in dem Zusammenhang hin. Tollwut ist eine Erkrankung, die bei Mensch und Tier immer tödlich verläuft, eine Heilung gibt es nicht, daher wird die Tollwut-Impfung von Hunden, Katzen und anderen empfänglichen Haustieren, wie Frettchen, dringend empfohlen. 

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Auf einem bestimmtLaut Tierschutzgesetz müssen Tiere angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht sein. Dies gilt sowohl für Nutz-, Haus- und Wildtiere. Einzelheiten hierzu sind durch einschlägige Rechtsverordnungen oder Fachgutachten geregelt. Hier erfahren Sie mehr. 
Verhütung und Bekämpfung von Tierseuchen
Aufgabe des Landkreises ist die Verhütung und Bekämpfung von anzeigepflichtigen, meldepflichtigen Tierseuchen und sonstigen Tierkrankheiten. Beim Auftreten von Tierseuchen und Tierkrankheiten werden u.a. diagnostische und epidemiologische Untersuchungen (Klärung der Infektionswege) durchgeführt. 

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