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Plakate des Schienenausbauprogrames Y.
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Schienenausbauprojekt Alpha E

Das Verkehrsprojekt Alpha E ist ein Plan, um den künftigen Schienenverkehr im Dreieck Bremen-Hamburg-Hannover zu regeln. Mit großer Mehrheit hatte der Kreistag im Dezember 2018 eine Erklärung zum Schienenausbauprojekt Alpha E verabschiedet. 

Landrat Jens Böther sendet gemeinsames Schreiben aus der Region an Bundesverkehrsminister

Gemeinsam werben sie für die Verkehrswende und einen starken Schienenverkehr in Norddeutschland für künftige Generationen: 14 Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Lüneburg und der Region unterzeichneten am 17. Dezember 2022 gemeinsam mit Landrat Jens Böther ein Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing (siehe Downloadbereich). Für die verkehrlich beste Lösung fordert der Landkreis schon lange ein Raumordnungsverfahren, das alle Interessen – darunter die Machbarkeit, aber auch den Schutz von Mensch und Natur – abwägt.

Info-Veranstaltung

Die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg planen im Frühjahr 2023 eine Informationsveranstaltung, voraussichtlich am 7. März 2023.

Alle Informationen auf einen Blick

Rückblick: Beschlussvorlage des Kreistages in 2018

Innnerhalb einer Beschlussvorlage positionierten sich die Abgeordneten des Kreistages bereits im Dezember 2018 gegen den Projektbeirat Alpha E, der die Planungen der Deutschen Bahn auf Landesebene begleitet und Vorschläge für die Streckenplanung formuliert. Allgemeiner Tenor: Der Projektbeirat vertritt nicht die Interessen des Landkreises und kann daher auch nicht für ihn sprechen. Gleichzeitig unterstrichen die Abgeordneten mehrere Forderungen – unter anderem, den Personennahverkehr stärker zu berücksichtigen, alternative Strecken zu prüfen und keinen zusätzlichen Güterverkehr durch die Region rollen zu lassen.

Nach Meinung des Kreistags könne die geplante Alpha E-Trasse, die mitten durch das Nadelöhr Lüneburg führt, das künftige Schienenverkehrskommen allein nicht aufnehmen. So sei beispielsweise mit der festen Fehmarnbelt-Querung eine deutliche und zusätzliche Steigerung des Güterverkehrs zu erwarten, der vor allem den Raum Lüneburg treffen werde. Ein wichtiges Anliegen ist der Politik außerdem das Thema übergesetzlicher Lärmschutz. „War dieser Punkt im Dialogforum noch intensiv diskutiert worden, fehlt es auf Bundesebene nach wie vor an entsprechenden Zusagen“, hieß es in der Kreistags-Erklärung. Mit seinen Lärmschutz-Forderungen sei der Projektbeirat deshalb bisher gescheitert.

Mit dem Positionspapier wollte der Landkreis Lüneburg seine Interessen bereits 2018 sichtbar in den Vordergrund rücken. Das Schreiben wurde an hochrangige Vertreter des Bundes, des Landes und der Deutschen Bahn verschickt. Die Beschlussvorlage finden Sie im Menübereich Downloads.

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