Regionale Konferenz Alter und Pflege (ReKAP): Landkreis Lüneburg lädt zu Arbeitskreisen ein
Die Sicherstellung von Pflege und Pflegeprävention ist eine der größten Herausforderungen für Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland. 80 Prozent aller Pflegebedürftigen werden in den nächsten 20 Jahren in ihrer häuslichen Umgebung versorgt werden müssen. „Diese Herkulesaufgabe kann nur gelöst werden, wenn eine gemeinwohl-orientierte Zusammenarbeit aller Akteure im Themenbereich Alter, Pflege und Gesundheit gelingt“, so die stellvertretende Landrätin und Vorsitzende der Regionalen Konferenz Alter und Pflege (ReKAP), Dr. Inge Voltmann-Hummes. Deshalb organisiert der Landkreis mehrere Arbeitskreise vor Ort, zu denen Pflegepersonal, Fachleute, Ehrenamtliche und pflegende Angehörige herzlich eingeladen sind.
- 21.01.26, 16 Uhr, Arbeitskreis Hansestadt, Sitzungssaal der Kreisverwaltung, Auf dem Michaeliskloster 4, 21335 Lüneburg
- 21.01.26, 16 Uhr, Arbeitskreis Nord, Bewiker Huus, Große Str. 16, 21357 Bardowick
- 28.01.26, 16 Uhr, Arbeitskreis Ost, Sporthalle Neetze, Von Estorff-Str. 42, 21398 Neetze
- 28.01.26, 16 Uhr, Arbeitskreis Süd, Mensa der IGS Embsen, Bahnhofstr. 62, 21409 Embsen
Um Anmeldung wird gebeten bei Frau Elena Navas Ropero, per Telefon 04131 - 26 1022 oder per Mail an elena.navasropero@landkreis-lueneburg.de.
Das Ziel der Arbeitskreise ist es, alle Akteure aus den Bereichen Pflege, medizinisch-therapeutische Versorgung und ehrenamtlicher Arbeit mit älteren Menschen an einen Tisch zu holen und gemeinsam Strategien und Konzepte für die gemeindliche Versorgung zu entwickeln.
„Der Landkreis Lüneburg hat sich dieser Aufgabe bereits mit Nachdruck angenommen und im Rahmen zahlreicher Konferenzen mit Pflegediensten und -einrichtungen, Seniorenberatungen, Arzt- und Therapiepraxen, dem Senioren- und Pflegestützpunkt, pflegenden Angehörigen, mit Nachbarschaftshilfen, Sportvereinen, kirchlichen Seniorentreffs, Pflegekassen und Wohlfahrtsverbänden das Leitziel erarbeitet: Länger zuhause leben - selbstbestimmt und aktiv bis ins hohe Alter“, erklärt Voltmann-Hummes.
Um diesem Ziel näherzukommen, ist es notwendig, die Wohnumgebung altersgerecht weiterzuentwickeln, Begegnungsräume mit Beratungs-, Informations-, Kultur- und Bewegungsangeboten in unseren Gemeinden auf- und auszubauen:
- Das Quartier/der Sozialraum wird altersgerecht weiterentwickelt und Begegnungsräume mit Beratungs-, Informations-, Kultur- und Bewegungsangeboten auf- und ausgebaut. Synergetische Kooperationen mit der Gesundheitsregion sind dazu aufzubauen.
- Die medizinische und physiotherapeutische Versorgung von älteren Menschen im ländlichen Raum muss über neue Formen der Zusammenarbeit sichergestellt werden. Es ist ein Ausbau der Mobilitätsangebote notwendig und Digitalisierung ist zudem zu unterstützen.
- Die Förderung altersgerechten Wohnens soll auch bei steigendem Pflegebedarf den Verbleib im sozialen Umfeld ermöglichen. Die Gemeinden weisen dafür explizit Flächen in den B-Plänen aus.
- Prävention und Gesundheitsförderung ist Schwerpunkt gemeinschaftlicher Seniorenarbeit in den Gemeinden und Quartieren.
- Generationenverbindende Angebote fördern Möglichkeiten von intergenerativen Begegnungen.
- Pflegebedürftigkeit darf nicht zum Verlust von sozialen Kontakten führen, sie wird bei allen Planungen der kommunalen Seniorenpolitik mitgedacht.
- Die Teilhabe von älteren Menschen erreicht alle, auch in ihrer Diversität.
- Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement unterstützen ein aktives und selbstbestimmtes Leben von älteren Menschen.
Wer an diesen Zielen mitarbeiten, Wünsche an die Zukunft der Pflege im Landkreis Lüneburg formulieren oder die Strategien und Konzepte der Kreisverwaltung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, zu den öffentlichen Terminen der Arbeitskreise zu kommen.
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